«Jetzt hani d’Schallgränze erreicht!», das war mein Satz, den ich zu mir selber gesagt habe als ich auf der Wage 91.7 kg gesehen habe.
Es ist ja nicht nur das Wissen, dass man zu schwer ist, sondern man merkt es auch immer wieder im Alltag.
Früh am Morgen fängt das Meckern an: Die Hosen passen nicht, das Hemd zwickt, weil es zu eng ist und der krönende Abschluss ist das Schuhe binden, das wird von einem Geklöne und Seufzen begleitet. Ich konnte mir nicht erklären, wieso ich immer mehr zugenommen hatte. Ich mache Sport und das wirklich nicht zu knapp. Aber auch da wurde ich schwächer und träger. Was läuft hier falsch, fragte ich mich?
Für ParaMediForm habe ich mich entschieden, weil ich drei Personen kenne, die das auch gemacht haben. Bei denen habe ich den Erfolg gesehen. Jetzt fehlte nur noch meine Initiative zum Startschuss.
Entschlossen machte ich mit Heidi Birrer einen ersten Termin. Und schon beim ersten Gespräch merkte ich: Ja, das passt schon mal zwischenmenschlich. Im Gespräch sagte ich, mir ist bewusst, dass ich was ändern muss. Aber ich nehme keine Zusätze ausser Vitamine, die ich sowieso schon nehme. Das heisst keine Shakes anstelle von Mahlzeiten und keine Tabletten, die eine Ernährung ersetzen.
Heidi Birrer beruhigte mich und versprach mir, dass wir nur meinen gefüllten Teller richtig einstellen. Mit grosser Fachkompetenz und einer angenehmen Art wurde mir erklärt, was ich falsch mache und wie/was/wann ich es ändern sollte.
In der zweiten Woche kam es zu einem Energieeinbruch. Ich war auf dem Rennrad unterwegs und hatte noch 20 km Fahrt nach Hause vor mir. Mit sehr grosser Mühe und total erschöpft kam ich dann nach Hause. Zwei Tage später war mein nächster Termin. Ich erzählte Heidi, was vorgefallen war. Sie meint mit diesen sportlichen Aktivitäten muss du anders essen und dann habe ich neue Vorgaben erhalten.
Von da an war es nur noch Disziplin. Keine Süssigkeiten, keinen Alkohol, kein Fast Food. Ich musste lernen, mein Leben im meinem gewohnten Umfeld neu zu gestalten. Denn jeder der mal abgenommen hat, weiss wie ein gesunder Teller aussehen sollte. Wie ist die Realität im Restaurant? Das Gegenteil ist der Fall. Ich musste mein Essen von zuhause zur Arbeit nehmen. Ich arbeite aber im Aussendienst, nächste Hürde. Aber auch da fand ich den richtigen Weg. Denn Migros- und Coop-Restaurants sind in diesem Falle Gold wert. Ich kann meinen Teller selbst gestalten und das Essen ist frisch.
So ging das Gewicht Woche für Woche runter, bis zu einem Minus von 21 kg. Die Dauer war für mich erstaunlich. Innerhalb von 16 Wochen war die 20 kg Marke geknackt. Das letzte Kilo verlor ich in der Haltephase. Da bin ich dann schliesslich auf 70 kg gelandet und halte das seit 20 Wochen ohne Probleme.
- Musste ich was ändern? Ja, da das alte nicht gut war.
- Halte ich mich noch daran? Ja, denn ich fühle mich wohler und ich habe beim Sport einen enormen Zacken zugelegt.
- Das schönste daran: Ich erlaube mir nun auch mal was Süsses ohne schlechtes Gewissen. Ich geniesse es aber massvoll und esse nicht regelmässig Süsses.
Danke Heidi für deine Hilfe und stetige Motivierung!
Vincenzo Gagliano

