Jetzt im Winter ist der richtige Zeitpunkt, um Pollenallergien vorzubeugen. Wenn die Nase läuft, die Augen brennen und auch noch Atemnot hinzu kommt, kann man nur noch Schadensbegrenzung machen. Heuschnupfen ist eine allergische Erkrankung, bei welcher der Organismus auf einen an sich harmlosen Stoff (das Protein der Pollen) reagiert. Daher ist es sinnvoll, sich im Winter mit der kommenden Pollensaison zu beschäftigen und an eine Desensibilisierung zu denken.
Durch die Desensibilisierung lernt der Körper den Fremdstoff zu akzeptieren, der die Allergie auslöst. Die Symptome können dadurch gelindert werden oder sie verschwinden ganz.
Die Voraussetzung für eine komplementärmedizinische Desensibilisierung ist der optimale Zeitpunkt. Ideal ist es, wenn man zwei Monate vor der Blütezeit jener Pflanze beginnt, auf welche man die allergische Reaktion zeigt. Wer auf Erlenpollen reagiert, sollte Anfang November mit einer Desensibilisierung beginnen. Reagiert man auf Kastanienpollen, beginnt man erst im April mit der Behandlung.
Die Behandlung muss während fünf aufeinander folgenden Jahren wiederholt werden, bis der Heuschnupfen für immer verschwindet. Der Körper reagiert von Jahr zu Jahr weniger auf die Pollen, dadurch werden die Symptome immer schwächer, bis sie schliesslich ganz verschwinden.