Frauen greifen, wenn sie unglücklich sind, oft zu Schokolade. Doch mit Ballaststoffen, hat man eindeutig die längere «Gute-Laune-Wirkung».
Schon Hippokrates sagte, dass unsere Nahrung auch unseren Gemütszustand bestimmt. Heute weiss man, dass in Schokolade, Datteln, Bananen und Feigen relativ grosse Mengen an Tryptophan vorhanden sind, aus dem im Gehirn wiederum Serotonin gebildet wird. Je nach dem, an welchen Rezeptoren im Gehirn sich Serotonin bindet, wirkt es beruhigend, fördert einen tiefen Schlaf, hebt die Stimmung oder stimuliert die Gedächtnisleistung.
Frauen greifen deshalb häufiger zu Schokolade, weil nach dem Eisprung der Serotoninspiegel langsam sinkt; kurz vor der Menstruation sogar stark. Die Stimmungsschwanken, die dadurch entstehen, kann Schokolade tatsächlich abfangen. In der kalten und dunklen Jahreszeit kommt der Griff zur Schokolade ausserdem häufiger vor als im Sommer.
Leider führt der Schokoladekonsum zu unerwünschten Fettablagerungen an den Hüften. Figur bewusster und gesünder kann man die Serotoninproduktion mit einem Mix aus Eiweiss und Vitaminen in Schwung bringen. So zum Beispiel mit Joghurt und Haferflockenmüesli. Auf diese Weise kann man die Stimmung heben und den Appetit senken. Die darin enthaltenen Ballaststoffe sorgen für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der dem Gehirn und den Nerven dann gleichmässig und über längere Zeit zur Verfügung steht.
Ausserdem kann der Körper so auch über Nervennährstoffe wie Magnesium und B-Vitamine verfügen. Grundsätzlich sollte man dafür sorgen, dass der Körper genügend Vitamine und Mineralstoffe zur Verfügung hat, denn je besser der Körper versorgt wird, umso besser funktioniert er.