Als Eintrittspforte für Erkältungsviren dient meist die Nase. Aber genau hier gibt es auch Möglichkeiten, die Viren zu stoppen.
Durch Handkontakt werden besonders häufig Schnupfenviren weitergegeben. Diese haften an Türklinken, Treppengeländern, Telefonhörer, Tastaturen und vielem mehr.
Wer die Vieren unbedacht aufliest und sich dann ins Gesicht greift, befördert die Mikroorganismen leicht in die Nase. Was im Sommer den Körper kaum belastet, wird im Winter zum Problem. Es kommt zum Fliessschnupfen, der die Viren aus der Nase schwemmen soll, oder zum Stockschnupfen, der sechs bis zehn Tage dauert. Allerdings können auch Angina, Bronchitis oder Lungenentzündung die Folge sein. Unterstützt werden die Viren manchmal auch durch Bakterien, die sich auf der viral geschädigten Schleimhaut leicht vermehren.
Besser ist es also, die Viren von Anfang an daran zu hindern, sich in der Nase festzusetzen. Tupfen Sie ein wenig Schnupfenbalsam mit ätherischen Ölen in die Nasenlöcher bevor sie aus dem Haus gehen. Dadurch wird den Viren die Landung auf der Nasenschleimhaut erschwert. Sorgen Sie im Winter immer für warme Füsse. Sind die Füsse kalt, verengen sich die Blutgefässe in der Nasenschleimhaut. Die Folgen davon sind eine reduzierte Durchblutung, trockene Nasenschleimhäute sowie eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Viren und Bakterien.
Spülen sie mehrmals wöchentlich mit einer isotonischen Meersalzlösung die Nase. Das entfernt Viren und Bakterien und erhöht den Feuchtigkeitsgehalt der Schleimhaut.
Zum Vorbeugen eigen sich auch ein spagyrischer Halswehspray. Wenn es anfängt im Hals zu kribbeln und zu kratzen, kann dieser alle 15 Minuten in Mund und Rachen gesprüht werden. Die darin enthaltenen Wirkstoffe können die Viren stoppen. Trinken Sie viel warmes Wasser und Erkältungstee, wie zum Beispiel Lindenblüten, Thymian oder Holunderblüten. Die Flüssigkeit erschwert es den Erkältungserregern, sich auszubreiten. Zur Ergänzung bewährt sich natürlich Vitamin C, hoch dosiert.
Wird eine Erkältung nicht von Anfang an abgewehrt, kann ein Bronchialkatarrh daraus entstehen. Wichtig ist ein täglicher Einsatz von Naturheilmitteln mit den Wirkstoffen Echinacea, Efeu, Eukalyptus, Kapuzinerkresse oder Thymian. Diese schützen die Bronchien und bekämpfen die Viren und Bakterien.
Eine wertvolle Begleitmassnahme können auch Bäder mit Eukalyptus oder Thymian sein, sowie Salben auf Brust und Rücken aufgetragen.