Titel: Archiv
Lebertran

Lebertran


"Werter Bürger denk daran, wenn's kühl wird, dann nimm Lebertran, denn dann wirst Du alt und grau und hast Du was von der AHV."


Geschichte


Viele Menschen erinnern sich an den eigentümlichen Geschmack von Lebertran mit dem sie aufgewachsen sind. In Schulen und zu Hause bekamen Kinder Lebertran vorgesetzt, wobei er aufgrund seines Geschmacks auf Ablehnung gestossen ist. Im 18 Jahrhundert wurde Lebertran gegen Rachitis eingesetzt. In den 40-er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde dem Lebertran nachgesagt, bei der Vorbeugung und Therapie von Rheuma und anderer Krankheiten hilfreich zu sein. In den fünfziger Jahren setzte sich die Meinung durch, dass gewisse Stoffe im Lebertran für eine gute Gesundheit wichtig sind. Diese Erkenntnis erfolgte bei der Beobachtung der Eskimos, die zu dieser Zeit die Fische vor allem im rohen Zustand gegessen haben. Trotz dieser eiweissreichen Ernährung litten die Eskimos kaum unter Herz-, Hirn- und anderen Durchblutungskrankheiten.



Inhalt und Verwendung


Vor allem im Winter war die Funktion des Lebertrans die Menschen vor Infekten und Vitaminmangel zu schützen. Lebertran wird in der Regel das aus der Leber des Heilbutts gewonnene Öl bezeichnet. Lebertran soll vor Husten, Schnupfen und Grippe bewahren, weil er reich an den Vitaminen D und A ist. Zusätzlich besteht er aus leicht verdaulichem Fett und enthält Omega-3-Fettsäuren, Jod, Phosphor, Vitamin E. Die grosse Bedeutung erhielt der Lebertran nicht aufgrund der Fettsäuren, sondern durch den äusserst hohen natürlichen Gehalt an den Vitaminen A und D. Dem Vitamin A wird eine günstige Wirkung auf die Haut und die Schleimhäute nachgesagt. Zusätzlich gilt es als entzündungshemmend und wundheilend. Bei einem Vitamin-A-Mangel sollen die Haut und die Schleimhäute anfälliger für Infektionen sein. Vitamin D fördert den Kalzium- und Phosphatstoffwechsel. In der Wachstumsphase und im Alter ist die Zufuhr von Vitamin D wichtig. Vitamin D soll auch zur Vorbeugung der Osteoporose helfen.



Dosierung


Lebertran wurde insbesondere dann eingesetzt, wenn ein Mehrbedarf zum Beispiel aufgrund des Wachstums bestand. Heute raten einige Experten von der Einnahme ab, weil kaum jemand mehr unter einem Mangel an den Vitaminen A und D leide. Vielmehr besteht die Gefahr einer Überdosierung, wenn sich diese fettlöslichen Vitamine in der Leber ansammeln. Die Folgen von zu viel Vitamin A können Kopfschmerzen, Erbrechen und Müdigkeit sein. Zuviel Vitamin D kann zu Nierensteinen sowie Arterienverkalkung führen. Zudem raten die Ernährungsfachleute der deutschen Verbraucherschutzorganisation Aid von Lebertran ab, weil er wenig Omega 3 Fettsäuren- im Gegensatz zu Fischöl enthält und er mit Schadstoffen belastet sein kann. Denn er wird aus dem Entgiftungsorgan der Leber von Fischen gewonnen.

Bitte erkundigen Sie sich bei Interesse im Institut in Ihrer Nähe über unser ParaVita-Fischöl, das reich an Omega-3-Fettsäuren ist.
Tipp-Archiv