Jogging kommt aus dem englischen und bedeutet „trotten“. Gemeint ist dabei eine Form des Laufsports, bei dem die Kondition in der Regel gesteigert werden soll. Gleichzeitig wird die physische Belastbarkeit des Körpers und das Herz-Kreislauf-System gesteigert. Bei übergewichtigen Menschen kann das Jogging zu einer negativen Energiebilanz führen und wirkt somit unterstützend bei einer Diät, weil der Leistungsumsatz gesteigert wird. Durch Jogging wird zusätzlich die Fitness verbessert und der Tagesbedarf an Kalorien steigt, da mit Jogging bis zu 800 kcal pro Stunde verbraucht werden kann. Jedoch sollte beachtet werden, dass Jogging für die Gelenke belastet sein kann. Für Übergewichtige sind deshalb sanftere Ausdauersportarten besser geeignet. Als Richtlinie kann gesagt werden, dass bei einem BMI, grösser als 30, das Joggen aufgrund der hohen Gelenkbelastung nicht mehr empfehlenswert ist. Beim Joggen ist der Körper grossen Belastungen ausgesetzt. Der Körper muss sich an diese Belastungen gewöhnen. Insbesondere sollten Bänder, Sehnen und Gelenke langsam an die Belastung gewöhnt werden, weil sie bei Überbelastung Schaden nehmen können. Vor allem, wenn bisher kein Sport getrieben wurde, sollte die physische Eignung zum Laufen bei einem Arzt abgeklärt werden.
Es empfiehlt sich das Training im Intervall zu beginnen. Hierbei kann eine Grundausdauer trainiert werden und die Gelenke werden nicht überbelastet. Zum Beispiel werden vier Minuten am Stück gelaufen, wobei anschliessend zwei Minuten gegangen werden. Danach beginnt der Intervall von vorn. Die Intervalle können danach fortwährend angepasst werden. Irgendwann werden die Laufzeiten immer länger und die Gehzeiten immer kürzer, so dass sich der Körper an die Belastung gewöhnt hat. So kann durchaus zweimal pro Woche trainiert werden. Sofern beim Laufen eine Unterhaltung geführt werden kann, geht man sicher, dass keine Überanstrengung stattfindet. Bei Schmerzen sollte das Training unterbrochen und Regenerationstage eingeschaltet werden.
Beim Joggen ist auch das Equipment sehr wichtig. Insbesondere der Laufschuh sollte auf den Laufstil abgestimmt werden, um die Belastungen niedrig zu halten. Es lohnt sich in jedem Fall Fachberatung in Anspruch zu nehmen. Auch eine Pulsuhr kann dazu dienen, eine Überanstrengung zu erkennen und dementsprechend zu Verlangsamen.