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Magnesiummangel

Magnesiummangel


Der wirsame Schutz vor Muskelkrämpfen


Magnesiummangel führt häufig zu Waden- und Muskelkrämpfen. Meist ist eine falsche Ernährung Ursache für diese Erscheinung.

Die beste Art sich vor (nächtlichen) Wadenkrämpfen zu schützen, ist eine magnesiumreiche Ernährungsweise.

Magnesium ist ein Mineralstoff, der in unserem Körper zahlreiche Aufgaben innerhalb des Stoffwechsels erfüllt und der insbesondere an den Abläufen der Muskelkontraktion beteiligt ist. Liegt nicht genügend Magnesium im Muskel vor, kann es, besonders häufig in den Waden, zu Muskelkrämpfen kommen: die Muskulatur zieht sich zusammen, löst sich jedoch nicht mehr.

Für Magnesiummangel gibt es verschiedene Ursachen. Maßgeblich beeinflusst das Ernährungsverhalten den Magnesiumhaushalt. So können einseitige Diätformen und chronischer Alkoholmissbrauch zu einem Magnesiumdefizit beitragen. Auf eine ausreichend hohe Zufuhr ist vor allem bei starker körperlicher Anstrengung, beim Wachstum bei Kindern oder bei der Schwangerschaft zu achten, da der Körper unter diesen Umständen mehr Magnesium benötigt.

Nicht zuletzt ist es möglich, dass Medikamente wie die Pille, Abführmittel oder Präparate zur Entwässerung, sowie Erkrankungen des Magen-Darmtraktes und der Niere einen Mangel auslösen, da der Körper den Mineralstoff nicht ausreichend aufnehmen kann, oder vermehrt ausscheidet.

Die Empfehlung für eine angemessene Magnesiumzufuhr für den Mann beträgt je nach Alter zwischen 350 und 400, für die Frau zwischen 300 und 350 Milligramm pro Tag. Die Höchstmengenangabe des Bundesinstituts für Risikobewertung liegt niedriger: 250 mg am Tag.

Wer sich magnesiumreich ernähren möchte, findet in Sojabohnen, Haferflocken und Vollkornbrot mit Sonnenblumenkernen besonders gute Magnesiumquellen. Und zudem in: Nüssen und Samen, Milch und Milchprodukten, viele Obst- und Gemüsesorten, Fisch, Geflügel und Leber.

Achtung: Bei dauerhaften Wadenkrämpfen, die immer wieder auftreten und sich auch nicht durch eine erhöhte Magnesiumzufuhr beheben lassen, sollte der Betroffene unbedingt den Arzt aufsuchen.

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