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Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl


Ein altägyptisches Heilmittel


Die alten Ägypter betrachteten den Schwarzkümmel als Allheilmittel. Mohammed, der islamische Prophet, schreibt in seiner Schrift Hadith: "Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, ausser den Tod".

Amerikanische Forscher sprechen ihm eine starke immunregulatorische Wirkung zu. Dadurch kann es ein krank gewordenes Abwehrsystem wieder normalisieren und gleichzeitig optimieren. Mit Schwarzkümmelöl können viele Krankheiten behandelt werden, besonders auch Diabetes und Krebs. In den USA ist Schwarzkümmelöl schon längere Zeit im Handel zu haben, und zwar als Nahrungsergänzung und nicht als Heilmittel oder Arznei. Die exakten Analysen der Inhaltsstoffe und Wirkungsweise wurden ebenfalls in Amerika durchgeführt. Sie haben bestätigt, dass das uralte, seit Jahrhunderten erprobte Öl ein Allheilmittel ist, welches in den USA sehr populär wurde. Schwarzkümmelöl ist ein Nahrungsmittel, das keine Nebenwirkungen hat und daher wie das tägliche Brot konsumiert werden kann. In Europa ist Schwarzkümmel als Gewürz und Öl weitgehend in Vergessenheit geraten.

In Ägypten spielte Schwarzkümmel schon zur Zeit der Pharaonen eine grosse Rolle. Er wurde sogar den Toten mitgegeben, denn sie glaubten, dass sie ihn im Leben nach dem irdischen Tod gebrauchen könnten. Darum fand man auch bei Ausgrabungen im Grab von Pharao Tutenchamun ein Fläschchen Schwarzkümmelöl. Islamische Gelehrte berichten, dass die Leibärzte der Pharaonen vor über 3000 Jahren das Öl gegen viele Krankheiten wie Frauenleiden, Erkältungen, Kopf- und Zahnschmerzen einsetzten. Vor allem auch dann, wenn sich jemand schwächlich fühlte oder zu unerklärlichen Entzündungen, bzw. Hautunreinheiten neigte.

Schwarzkümmelöl enthält sehr viele ungesättigte und hochungesättigte Fettsäuren, wie Linol- und Gammalinolensäuren. Diese sind ebenso wichtig wie Vitamine und Mineralstoffe und für die Hormonproduktion unerlässlich. Eindeutig belegt ist, dass sie einen positiven Effekt bei Neurodermitis haben. Hormonstörungen spielen bei Wechseljahrproblemen eine grosse Rolle. Mit Schwarzkümmelöl können solche Beschwerden gemildert werden. Es liegen Studien vor, die zeigen, dass Schwarzkümmelöl auch bei Kopfweh Linderung bringen kann. Die kürzlich entdeckten Anwendungsgebiete bei Asthma, Allergien, Diabetes und möglicherweise auch Krebs machen klar, dass jeder von uns diese essentiellen Fettsäuren braucht.

Schwarzkümmel (lateinisch: nigella sativa) ist in Nordafrika heimisch und wird auch in der Türkei und im Orient angebaut. Die Früchte unterscheiden sich rein äusserlich von dem bei uns bekannten braunen Kümmel (carum carvi) schon dadurch, dass sie durchgehend schwarz und deutlich kleiner sind. Auch im Geschmack und Geruch bestehen wesentliche Unterschiede.

In der Volksmedizin im Orient und in Asien ist dieses Öl seit langem bekannt, denn die Ärzte von Ägypten bis China haben sich dessen Wirkung bei entzündlichen Prozessen und Pilzbefall zunutze gemacht. Der Gewürzpflanze wurde bei allen Arten von Allergien, Entzündungen, Menstruationsbeschwerden, Depressionen, Bronchitis, Asthma, Hauterkrankungen (wie Neurodermitis, Flechten), Pilzerkrankungen, Verdauungs-problemen und Potenzschwäche heilende Kräfte zugesprochen. Die Wirkung des Schwarzkümmels beruht in der Hauptsache auf dem im ätherischen Öl enthaltenen Carvon, das auf den Magen anregend, auf den Darm jedoch beruhigend und entblähend wirkt. Darum kann er, wie der echte Kümmel, gegen Magen- und Darmprobleme eingesetzt werden, denn er fördert die natürliche Darmflora, während er krank machende Bakterien unterdrückt. Das kann allergische Reaktionen mildern und erklärt die gute Wirkung bei Asthma, Pollenallergien (Heuschnupfen), Stauballergien und grippalen Infekten.

Da sich Schwächen im Magen-Darmbereich oftmals auf Herz und Kreislauf auswirken, kann Schwarzkümmelöl auch bei diesen Beschwerden Linderung bringen. Die günstige Wirkung bei Störungen im Leber- und Gallenbereich ist zu betonen. Auch das Immunsystem wird bei einer regelmässigen Anwendung gestärkt. Es wurde auch eine bedeutende, blutzuckersenkende Wirkung beobachtet. Wissenschaftler des Cancer-Immuno-Biology Laboratory von South Carolina schreiben: "Generell hilft Nigella sativa-Extrakt Knochenmark- und Immunzellen zu stimulieren. Es steigert die Interferon-Produktion, schützt normale Zellen vor den zellschädigenden Effekten durch Viren, zerstört Tumorzellen und erhöht die Anzahl antikörperproduzierender B-Zellen. Alle beobachteten Funktionen machen das Schwarzkümmelöl zu einem idealen Kandidaten für den Einsatz bei der Krebsprävention und -heilung."

Äusserliche Anwendung erfährt das Schwarzkümmelöl z.B. bei rheumatischen Beschwerden. Auch in Deutschland wurde neuerdings die Wirkung von ägyptischem Schwarzkümmelöl auf die menschliche Gesundheit entdeckt. Der Münchner Immunologe Dr. med. Peter Schleicher, 1986 als jüngstes Mitglied der Weltakademie der Wissenschaften berufen, untersuchte in seinem Institut für Erforschung neuer Therapieverfahren chronischer Krankheiten Inhaltsstoffe und Wirkungsstoffe der Schwarzkümmelextrakte. Seine Erkenntnisse decken sich mit denen der amerikanischen Kollegen. Er schreibt: "Mit dem Öl aus den Schwarzkümmelsamen gelangen wertvolle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie z.B. Linol- und Gammalinolensäure, in den Organismus. Durch sie wird die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen ermöglicht wie von Prostaglandin E 1. Die Linolsäure stabilisiert die Zellmembrane, und das Prostaglandin wirkt stark entzündungshemmend. Dadurch werden krank machende Immunreaktionen unterbunden, welche die Auslöser für viele chronische Krankheiten sein können, von Akne über Heuschnupfen bis Krebs."

Ausserdem werden durch die Inhaltsstoffe im Schwarzkümmelöl die übersteigerte T-Zel-lenfunktion des Allergikers stabilisiert und die krankhaft gesteigerte Immunreaktion durch Antikörper unterdrückt. Die übertriebene Immunantwort wird normalisiert und die Mastzelldegranulation verringert. Schleicher hat inzwischen an über 600 Patienten das ägyptische Schwarzkümmelöl getestet. Er kam zu folgendem Ergebnis: Bei über 70 % der Patienten wurde eine Ausheilung allergischer Krankheiten festgestellt. Darunter waren Staub- und Pollenallergiker, Akne- und Neurodermitiserkrankungen, Asthmapatienten und solche, die ganz allgemein abwehrgeschwächt und daher in hohem Masse infektanfällig waren. Er setzt daher Schwarzkümmelöl vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten und Grippe ein.

Die erwähnten Begebenheiten, dass der Pharao Tutenchamun ein Fläschchen feinstes Schwarzkümmelöl ins Grab bekam und Mohammed, der islamische Prophet sagte, dass Schwarzkümmelöl jede Krankheit ausser den Tod heile, können wir nun gut verstehen. Die ungemein breit gefächerte Wirkung macht es medizinisch sehr wertvoll. Verschiedene Inhaltsstoffe wirken so wunderbar zusammen, dass man das Schwarzkümmelöl ruhig als Allheilmittel bezeichnen kann. Achten Sie aber beim Kauf von Schwarzkümmelöl auf dessen Ursprung, denn es gibt auch giftige Sorten, die den Hahnenfussgewächsen zugehören Nur nigella sativa ist der echte Schwarzkümmel mit seinen wunderbaren Eigenschaften.

In früheren Jahrhunderten kannte man das Schwarzkümmelöl auch in unseren Breiten-graden. Es wurde gegen Blähungen, Gelbsucht, Ruhr, Magen- und Lungenleiden, zur Harnausscheidung und Stärkung des Milchflusses bei stillenden Müttern angewandt. Leider geriet es durch den Siegeszug der chemischen Arzneimittel wieder in Vergessenheit.

Heute befürworten immer mehr Ärzte die Verwendung von Schwarzkümmelöl. In China und Indien wurde Schwarzkümmelöl erfolgreich als natürliches Antibiotikum eingesetzt. Ausserdem ist beim internationalen Krebskongress in Neu Delhi die Anti-Tumor-Wirkung des Öls erstmals vielen Wissenschaftlern und Ärzten bekannt gemacht worden.


Dosierung und Anwendung:

3 bis 6 Monate Kur

15 Minuten vor den Mahlzeiten 10 - 25 Tropfen auf Brot oder in die Salatsauce. Dabei kommen nicht nur die vorzüglichen Eigenschaften des Öls, sondern auch die feine Würze zur Geltung.

Empfehlenswert ist eine zweiwöchige Einstiegsphase mit 3 x täglich 5 - 10 Tropfen. Diese Menge kann auch nach der Kur auf Dauer und regelmässig genommen werden.
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