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Fleischlos essen mit genügend Proteinen

Fleischlos essen mit genügend Proteinen


Eine Alternative: Amaranth


Amaranth ist botanisch gesehen ein Fuchsschwanz- gewächs. Diese Pflanze mit ihren sehr kleinen Samen ist in Mittel- und Südamerika, im Himalayagebiet und in verschiedenen Teilen Asiens beheimatet. Amaranth wächst sehr schnell, verträgt Trockenheit und Hitze. In den Tropen ist er als Blattgemüse unter dem Namen "chinesischer Spinat" bekannt. Amaranth schenkt uns 18 bis 19% Protein und obendrein fast zweieinhalb Mal soviel Lysin, jenen lebenswichtigen Eiweissbaustein, der über die Leber den Stoffwechsel aktiviert und das Immunsystem stärkt und der sonst vor allem im Milcheiweiss vorkommt. Amaranth, gemischt mit Weizen, kann eine biologische Wertigkeit von fast 100% erzielen, wie Fleisch. Die zu 75% ungesättigten, herzpflegenden Fettsäuren sind ebenso beachtlich wie das Vitamin C. Auch das sonst seltene Vitamin B12 ist vertreten. Neben hohen Kaliumwerten haben Kalzium und Phosphor ein für den Knochenbau ideales Verhältnis zueinander. Der hohe Ballaststoffanteil ist erfreulich.

Nach vielen Analysen kam ein Ernährungswissen- schaftler zu folgendem Ergebnis: Das Korn verzögert das Alter, stärkt das Gedächtnis und die Nervenkraft, heilt Magengeschwüre und Tuberkulose. Amaranth ist ein Vollkorn, das etwas nussig schmeckt. Es kann in vielerlei Form verwendet werden, die ganzen Körner, als Mehl und gepoppt. Beim Backen muss Amaranth mit Weizenmehl vermischt werden, weil er fast keinen Kleber enthält. Die Amaranth-Körner werden wie Reis, aber nur eine Viertelstunde, gekocht (in der dreifachen Menge Wasser) und dann weiterverarbeitet.

Die folgende Liste zeigt den hohen ernährungsphysiologischen Wert von Amaranth (Angaben pro 100 g):

  • Protein 16 g
  • Fett 7.5 g
  • Kohlenhydrate 62 g
  • Ballaststoffe 4.2 g
  • Eisen 15 mg
  • Calcium 250 mg
  • Energie 370 kcal



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