Majoran
In der Antike war Majoran der griechischen Göttin der Schönheit und Liebe, Aphrodite, geweiht, und man versetzte Wein mit Majoran, um das Verlangen der oder des Angebeteten zu erwecken. Doch nicht nur amouröser Zwecke wegen fand der Lippenblütler grosse Wertschätzung; er lässt auch Geschwüre leichter abheilen, lindert Nervenschmerzen und den Schmerz bei Verstauchungen, wirkt antiseptisch, hilft bei Magen-Darm-Beschwerden und fördert die Verdauung.
Muskat
Die ursprüngliche Heimat der Muskatnuss, wie übrigens auch der Gewürznelke, sind die Molukken, heute zu Indonesien gehörende "Gewürzinseln". Von dort gelangten die Muskatnüsse über arabische Seefahrer im 6. Jahrhundert n. Chr. Auch nach Europa.
Wie wirkt Muskat?
- Beruhigt Nerven und Geist
- Regt die Verdauung an
- Hilft bei Blähungen, Durchfall, Übelkeit, Bauchkrämpfen, Schlafstörungen, nervöser Unruhe, Harninkontinenz (unkontrolliertem Urinabgang)
Petersilie
Das allgegenwärtige und unentbehrliche Küchenkraut ist reich an Vitamin A,B und C, Eisen, Kalzium und anderen wichtigen Mineralstoffen. Ausser die Verdauung und die Nierentätigkeit anzuregen, vermag Petersilie Quetschungen, Stauchungen und Menstruationsbeschwerden zu lindern und ist ein hervorragendes Reinigungsmittel für fette, unreine Haut. Sie wirkt harntreibend, entschlackend und entwässernd, lindert Schmerzen und fördert die Verdauung.
Pfefferminze
Die wohl bekannteste Minzenart findet in allen Tees gegen Magen- und Darmbeschwerden oder Übelkeit Anwendung. Pfefferminztee ist auch bei starken Periodeschmerzen überaus wirksam. Das ätherische Öl der Minze ist ein beliebter Inhalationszusatz bei Husten und Schnupfen. Die Pfefferminze ist verdauungsfördernd und appetitanregend, wirkt anti-septisch, hilft bei Verdauungsbeschwerden aller Art, bei Magenschmerzen, Blähungen, Übelkeit, bei Erkältungen und Grippe.