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Was esse ich zwischendurch?

Was esse ich zwischendurch?


Worauf man achten sollte


Wartezeiten an Bahnhöfen sind eine viel genutzte Gelegenheit, um sich schnell mit etwas Essbarem zu versorgen. Heutzutage ist das Angebot für die Zwischenverpflegung relativ gross.

Was spricht uns an?


Faktoren wie Verfügbarkeit, zwingende Gelüste, Gewohnheit, Handlichkeit und das Image eines Lebensmittels spielen eine Rolle, wenn wir uns für ein bestimmtes Lebensmittel entscheiden. Gerade in einem Moment, in welchem die Zeit zu drängen scheint, überlegen wir nicht lange, sondern greifen zu dem, was sich uns am nächsten bie-tet. Andererseits kann ein bestimmtes Lebensmittel erwünscht, aber nicht verfügbar sein. Dann fällt die Entscheidung zugunsten eines leicht erreichbaren Produktes, auch wenn es eigentlich nicht unseren Gelüsten entspricht. Vielleicht sind es aber auch der Geruch oder starker Hunger, die uns gerade jetzt und hier zugreifen lassen. Zwischenverpflegung wird zur Gewohnheit, wenn grundsätzlich kein Hunger vorhanden ist, trotzdem automatisch gekauft wird, weil man es immer so getan hat. Das Image eines Produktes ist wesentlich mitbestimmend für den Kaufentscheid. Während früher Salate das Image hatten, nur als "Kaninchenfutter" geeignet zu sein, erfreuen sie sich heute aufgrund ihrer Vielfalt, Farbenfreudigkeit, Frische und geballten Ladung an Wirkstoffen an Beliebtheit.

Gesund oder ungesund?


Um zu beurteilen, ob die von Ihnen gewählte Zwischenverpflegung für Sie gesund oder ungesund ist, muss die übrige Ernährung betrachtet werden. Ernähren Sie sich generell von Fleisch? Meiden Sie Früchte und Salat? Neigen Sie zu Übergewicht? Haben Sie eine überwiegend sitzende Tätigkeit? Rauchen Sie und konsumieren Sie regelmässig Alkohol? All diese Fragen geben ein Bild davon ab, wie Ihr sonstiger Ernährungs- und Lebensstil aussieht. Für eine nachhaltig gesunde Ernährung werden von den Ernährungsgesellschaften pro Tag nicht mehr als drei Portionen Fleisch, Wurst, Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte empfohlen. Demgegenüber steht beispielsweise die Empfehlung, täglich mindestens fünf Portionen Früchte und Gemüse und zwei bis drei Portionen Milchprodukte zu verzehren; Lieferanten für wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und vielfältige andere Wirkstoffe. Dies sind Entscheidungsfaktoren, die bei der Ernährungsauswahl eher ins Gewicht fallen sollten als der minimale Anteil an Zusatzstoffen in der Salatsauce.

Neugierig werden oder bleiben


Essen ist auch Lust. Hand aufs Herz - ist es nicht einfach eingefahrene Gewohnheit, die Sie immer wieder zum Selben greifen lässt? Probieren Sie doch öfter einmal etwas anderes. Offenheit für Neues ist auch eine Lebenshaltung.
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