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Wirz oder Wirsing

Wirz oder Wirsing


Der Wirz eignet sich für Eintöpfe


Der Wirz wird dem Kohlgemüse zugeteilt. Unter den Kohlsorten ist er der Nobelste: Er hat zarte, fein verästelte Blätter, einen nussigen Geschmack und veredelt noch heute die Gerichte von Feinschmeckern. Er gehört botanisch zur Familie der Kreuzblütler. Er stammt aus dem nördlichen Mittelmeerraum und ist eng mit dem Weiss- und Rotkohl verwandt. Der gewellte Wirsing wird im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt. Der frühe Wirz kann meist nach Ostern und der letzte im Spätherbst geerntet werden. Der Wirsing hat einen platten oder runden Kopf und grüne, gekräuselte Blätter und sein Blattgefüge sitzt wesentlich lockerer als das des Weisskohls. Der Wirsing ist als Rohkost zwar weniger geeignet, dennoch ist er in der Küche sehr vielseitig verwendbar, da seine Blätter zarter sind als diejenigen der meisten anderen Kohlarten. Gut schmeckt er gedünstet oder in Suppen. Auch in Eintöpfen wird er gerne verwendet.

Im Wirz sind die Vitamine A, B1, B2, C und E enthalten, sowie die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Wichtig: Das viele Vitamin C im Wirz wird erst durch das Kochen aktiviert und 25 Kalorien je 100 g machen ihn zu einer kalorienarmen Kost.
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