Die Wassermelone stammt ursprünglich aus der Kalahari, aus dem südlichen Teil Afrikas und ist verwandt mit der Gurke. Die ersten domestizierten Wassermelonen sind aus der Zeit um 2000 v.Chr. bekannt. Die Wassermelone (citrullus lanatus) ist eine Melonenart mit süssem, rotem und sehr wasserhaltigem Fleisch. Sie gehört wie auch die Gurke und die Zucchini zur Familie der Kürbisgewächse und gilt deshalb botanisch als Gemüse, wobei sie zum Beispiel im Griechischen nicht wie bei uns als Frucht, sondern als Beere bezeichnet wird.
Lange wurde die Wassermelone vorwiegend in heissen und trockenen Gebieten angebaut. Die heutigen Hauptanbauländer sind China (weltweiter Spitzenreiter mit 44 %), Türkei, Iran, Korea, Japan, USA, Mexiko, Brasilien und die Mittelmeerländer Spanien, Griechenland und Italien.
Wassermelonen wachsen sehr schnell und können bereits drei Monate nach der Pflanzung geernet werden. Sie erreichen in dieser Zeit ein Gewicht von bis zu 20 kg. In Europa hat die Wassermelone von Anfang Mai bis September Hauptsaison und wird regelmässig angeboten. Ausserhalb der Hauptsaison kommt sie aus Israel oder aus den mittelamerikanischen Anbaugebieten.
Wegen ihres hohen Wasser- und niedrigen Zuckergehaltes ist die Wassermelone ein hervorragender Durstlöscher für die warmen Tage, obendrein mit wenig Kalorien, (37 kcal/100g) und ist ausserdem nierenreinigend. Bedeutsame Inhaltsstoffe sind Kalium, Pantothensäure, Biotin sowie die Antioxidanzien Vitamin C und Beta-Carotin. Damit zählt diese Frucht mit ihrem hohen Saftanteil zu den beliebtesten Schlankmachern, Durstlöschern und Harntreibern. Der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen dient dem Schutz vor freien Radikalen und stärkt das Immunsystem.