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Himbeeren

Himbeeren


Die Himbeere trifft man an Waldrändern, Lichtungen und in Gärten an


Himbeeren sind in den nördlichen gemässigten Klimazonen heimisch. Das heisst, die Himbeere wächst wild im mittleren und nördlichen Europa, in Asien und im Nordosten Amerikas. Fast überall wo sie verbreitet ist, wird sie auch erwerbsmässig angebaut. Unsere Märkte werden hauptsächlich durch unsere heimische Produktion beliefert. Die bekannteste und wirtschaftlich wichtigste Art ist die europäische rote Himbeere. Sie war übrigens eine der ersten Pflanzen, die von Europa nach Nordamerika eingeführt wurde.

In den USA werden heute auch andere Himbeer-Arten angebaut. Dazu zählt die amerikanische Himbeere, die aus den östlichen US-Bundesstaaten stammt.

Die Himbeere trifft man an Waldrändern, Lichtungen und natürlich in Gärten an. Die Beeren wachsen an Sträuchern, die meist stachelig sind. Seit etwa 50 Jahren werden verschiedene Sträucher gezüchtet, die fast ohne Dornen sind. Die Himbeeren sind hell- bis dunkelrot und die Früchte bestehen aus vielen kleinen Beeren, welche um den Fruchtzapfen herum wachsen und bei der Ernte im Juni bis Oktober vom Zapfen abgezogen werden.

Schon die Griechen und Römer kannten die Himbeeren. Die Beeren waren damals bereits als Heilfrüchte bekannt. Um 1500 begann die erste Kultivierung in den Klostergärten. Erst im 19. Jahrhundert wurden in Frankreich, England, Schottland und den USA Kulturen angelegt. Um 1950 wurde systematisch gezüchtet.

In Frankreich, Holland und der iberischen Halbinsel zählt die Himbeere heute noch als Heilpflanze. Die Blätter der Himbeere enthalten Gerbstoffe und wirken deshalb gegen Durchfall. Man findet sie aber auch in Teemischungen zur Blutreinigung und zur Linderung von Wechseljahrbeschwerden.

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