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Der Mangold

Der Mangold


Durch den Spinat von der Speiseliste verdrängt


Der Mangold gehört zur Familie der Gänsefußgewächse Chenopodiaceae. Der Mangold wurde früher in vielen Garten angebaut. Aus unbekannten Gründen hat der Spinat den Mangold verdrängt. Dies vielleicht wegen seines angeblich hohen Eisengehalts. Geschmacklich steht der Mangold dem Spinat in nichts nach. Der Mangold ist sogar noch ein bisschen würziger als der Spinat. Im Übrigen eignet er sich auch für dieselben Gerichte wie Spinat. Trotzdem ist die Pflanze nicht mit dem Spinat, sondern mit der Roten Bete verwandt. Im Geschmack ist diese Verwandschaft nicht vorhanden.

Mangold ist ein Blattgemüse, das botanisch zur Familie der Rüben gehört. Der Mangold hat in der Regel einen breiten fleischigen Stiel von spargelähnlicher Farbe und Geschmack und grüne bis 30 cm lange Blätter, die an Spinat erinnern. Die Stauden sollten immer frisch und knackig aussehen. Blätter und Stiele sollten keine braunen Flecke aufweisen. Beides kann verwendet werden. Die Wurzeln hingegen werden aber nicht gegessen. Die Mangoldwurzel enthält viel Zucker, der in früheren Zeiten durch Auskochen gewonnen wurde. Später löste die Zuckergewinnung aus Zuckerrüben dieses Verfahren ab.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Kulturformen des Mangolds: Der in der Schweiz als Krautstiel bekannte Stiel- oder Rippen-Mangold und der Blatt-oder Schnittmangold. Der Krautstiel unterscheidet sich durch seine hervortretenden Mittelrippen bei den Blättern.

Die Blätter und Stiele können auch zusammengekocht werden, sofern sie klein geschnitten werden. Sonst sollten die Stiele vorgegart werden. Der Mangold sollte nicht roh gegessen werden. Das sollten insbesondere Nierenkranke (Oxalsteine) beachten, weil er über einen hohen Oxalsäuregehalt verfügt.

Mangold enthält viele Vitamine und Mineralstoffe. Vitamin K, Vitamin A und Vitamin E, dazu die Mineralstoffe und Spurenelemente Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen.

Mangold wird von Juni bis August geerntet.

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