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Erbsen

Erbsen


Frische Erbsen müssen sofort genossen werden


Die Erbse wird auch Gartenerbse oder Speiseerbse genannt. Die Erbse ist eine Pflanzenart aus der Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.

Es wird davon ausgegangen, dass Erbsen bereits in der Steinzeit angebaut wurden. Die Erbse ist die älteste Nutzpflanze unter den Hülsenfrüchten. Die Erbse stammt vermutlich aus Kleinasien.

Die Vegetationsdauer der Erbse beträgt in der Regel ein Jahr. Die Erbse ist eine krautige Pflanze. Ihre Wurzel reicht bis einen Meter tief in die Erde. An den Seitenwurzeln befinden sich die Wurzelknöllchen. Erbsen werden in drei Arten angeboten: die Palerbsen, die Markerbsen und die zarten Zuckererbsen. Die Laubblätter haben in der Regel ein bis drei Fiederpaare und verzweigte Blattranken. Die Hülsenfrüchte sind drei bis zwölf Zentimeter lang, ein bis zweieinhalb Zentimeter dick und je nach Sorte gelb oder bräunlich, selten schwarz. Sie enthalten in etwa vier bis zehn Samen, die wie die Pflanze Erbsen genannt werden.

Wenn die Erbsen mit Schote nicht kurz nach der Ernte genossen werden, dann verlieren sie schnell an Geschmack. Dies ist der Grund, weshalb der Hauptanteil der Erbsenernte sofort eingefroren wird. Oftmals werden die Erbsen auch in Büchsen bzw. Dosen konserviert. Durch das Einfrieren sind die Erbsen das ganze Jahr erhältlich. Erbsen können sonst nur schlecht gelagert werden, weil sie nachreifen. Das führt dazu, dass sie bitter und mehlig wird. Obwohl die Markerbse äusserlich nicht so gut aussieht wie die Palerbse verfügt sie über einen intensiveren Geschmack. Die Erbse wird heute weltweit angebaut und sowohl frisch (roh oder als gekochtes Gemüse) als auch getrocknet verwendet. Zum Frischessen gibt es Sorten, bei denen man die ganzen jungen Hülsen als Gemüse isst, und solche, bei denen man die frischen Erbsen aus den Hülsen schälen muss. Getrocknete Erbsen werden als ganze Erbsen (mit Samenschale) oder als halbe Erbsen (wo die Samenschale entfernt ist) benutzt.

In Erbsen sind viele von den für den Menschen wichtigen (essentiellen) Aminosäuren enthalten. Erbsen liefern darüber hinaus viel Vitamin B1, Ballaststoffe und Mineralien.

Erbsenallergien sind relativ selten. Es gibt teilweise Reaktionen in Form eines oralen Allergiesyndrom. In Einzelfällen besteht eine jedoch ausgesprochen starke Sensibilisierung. So sind Fälle von asthmatischen Reaktionen, Urtikaria und Quincke-Ödem nach Inhalation von Kochdampf und Berühren von Erbsen beschrieben.

Die Allergenaktivität findet sich vor allem in der wasserlöslichen Albumin-Fraktion. Sie ist resistent gegen Erhitzen oder gar Kochen. Der Allergengehalt der Erbsen steigt mit dem Reifegrad.

Die noch unreifen grünen Erbsen werden geerntet und im Juni und Juli frisch angeboten.

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