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Himbeeren

Himbeeren


Die druckempfindlichen Früchte stecken voller Überraschungen


Die Himbeere gehört der Familie Rosaceae an. In der Botanik sind Himbeeren keine Beeren, sondern Sammelsteinfrüchte. Die Himbeere vermehrt sich grundsätzlich durch Wurzelausläufer. Die Himbeeren wachsen an bis zu 2 Meter hohen mit Dornen versehenen Halbsträuchern heran..Es wird zwischen zwei Arten von Himbeeren unterschieden. Der Sommer- und Herbsthimbeeren. Die Herbsthimbeeren fruchten mehrmals im Jahr. Die Himbeere ist in ganz Europa verbreitet, sowie in Nordasien und im nordöstlichen Nordamerika. Sie wird in diesen Gebieten in der Regel auch kultiviert. Hauptproduzenten sind Russland und Serbien-Montenegro. Allerdings werden auch die aromatischen Waldhimbeeren gewerblich gesammelt, zum Beispiel in Polen und den Balkanländern. In der Wildnis bevorzugt die Himbeere Waldlichtungen und Waldränder. Neben den roten Himbeeren gibt es auch gelbe oder schwarze Zuchtformen. Die Himbeere ist nur locker mit dem Blütenboden verbunden und kann deshalb leicht abgezogen werden.

Himbeeren sind sehr druckempfindlich, weshalb sie schlecht transportierbar sind. Sie sind nur wenige Tage gekühlt haltbar und grundsätzlich für den sofortigen Verzehr vorgesehen, es sei denn sie werden nach der Pflückung sofort eingefroren.

Die Himbeere enthält die Vitamine A, B und C, eine Menge Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Calcium, Eisen und Magnesium. Die Himbeere ist auch sehr ballaststoffreich Diese oftmals unverdaulichen Obstbestandteile regulieren die Verdauung, reinigen den Organismus, binden Giftstoffe und sorgen für einen gleichmässigen Nährstoff-Übertritt aus dem Darm. Bioaktiv sind auch die sekundären Pflanzenstoffe. Dazu zählen 10 Stoffgruppen. Himbeeren enthalten besonders viele Flavonoide (Pflanzenfarbstoffe) und Polyphenole. So schützt sich die Himbeere vor schlechten Immissionen. Die sekundären Inhaltsstoffe der Himbeere verhindern zudem, dass sich Cholesterin an den Arterienwänden ablagert. So beugen sie Bluthochdruck und Infarkten vor. Im übrigen senkt die Himbeere Fieber, unterstützt die Leber beim Entgiften, festigt die Wände der ganz feinen Blutgefässe. Himbeeren helfen bei der Regeneration der Darmschleimhaut, haben eine allgemeine stoffwechselaktivierende Wirkung, und sind gut bei Appetitlosigkeit, Blasenschwäche, Übelkeit, Schwäche und Blutarmut. Die Kerne fördern die Verdauung.

Auch ihr Kalzium- und Magnesiumgehalt schneidet im Vergleich zu anderen Früchten gut ab. Beide Mineralstoffe sind am Aufbau von Knochen und Zähnen sowie bei der Blutgerinnung und Muskelarbeit beteiligt.

Die Saison der Himbeere geht von Juni bis September.

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