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Die Kiwi

Die Kiwi


Kiwis kräftigen das Immunsystem


Die Kiwi hat seinen Namen vom Kiwi-Vogel in Neuseeland erhalten. Der Waldvogel Kiwi-Kiwi ist auch das National- und Wappentier Australiens. Die strauchartige Kiwi-Schlingpflanze wird meterlang und an Gerüsten oder Pfählen gezogen. Die Kiwipflanze kann bis zu 70 Kilogramm Früchte tragen. Die ursprüngliche Heimat der Kiwi sind die hochgelegenen Waldgebiete Chinas und Taiwans. In Italien werden weltweit die meisten Kiwis produziert. Danach kommen Neuseeland, Chile, Frankreich, Griechenland, Japan und China. Die wichtigste Kiwi-Sorte in der Actinidia deliciosa Familie ist die Hayward-Kiwi. Sie macht 80 Prozent der Weltproduktion aus. Sie zeichnet sich aus, durch lange Haltbarkeit und Geschmack. Der Kiwi ist oval und bis 8cm lang und 5 cm breit. Das Kiwifleisch ist grün bis hellgrün mit einer weissen Mitte und kleinen schwarzen Samenkernen. Die Kiwi fällt durch ihre rostbrauen, beharrte Haut auf.

Die Kiwi enthält sehr viel Vitamin C. Doppelt soviel wie zum Beispiel die Orange. Weiter enthält die Kiwi Provitamin A, Vitamine der B-Gruppe, Vitamine E, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Ballaststoffe und. Zudem enthalten Kiwis das eiweissspaltende Enzym Actinidin. Dies ist der Grund, warum sich Kiwis nicht mit Milchprodukten vertragen, weil das Enzym das Milcheiweiss zersetzt. Abhilfe kann hierbei geschaffen werden, wenn die Kiwi mit kochendem Wasser übergossen wird und man sie darin kurz ziehen lässt. So verliert das Enzym seine Wirkung, allerdings reduziert sich dann auch der Vitamingehalt.

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass man mittelharte Kiwis erhält. Sie haben den besten Reifegrad. Die Kiwi wird quer durchgeschnitten und ausgelöffelt. Sie kann aber auch geschält und zum Beispiel in Würfel geschnitten werden. Reife Kiwis sind im Kühlschrank mindestens 2 Tage haltbar. Unreife Kiwis lagert man 24 Stunden zusammen mit einem Apfel in einer Tüte. Kiwis reifen auch bei Zimmertemperatur. Die Kiwi gilt auch als hervorragender Weichmacher und Geschmacksverstärker für Fleisch, indem man es vor dem Braten mit einer halbierten Kiwi einreibt oder mit Kiwischeiben belegt.

Kiwis kräftigen das Immunsystem (z. B. bei Husten), beschleunigen den Stoffwechsel, festigen Gefässe (Venen) und Bindegewebe und stimulieren die Muskeltätigkeit, speziell im Herzmuskel. Der enthaltenen Proleotynsäure wird nachgesagt, dass Cholesterin abgebaut und die Blutzirkulation verbessert wird. Kiwis sind blutreinigend und harntreibend. Sie helfen bei der Eiweissverdauung. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass Kiwis Müdigkeit vertreiben, Rheumatische Beschwerden lindern und vor Infektionen schützen.

Kiwis sind das ganze Jahr erhältlich. Die Saison in Europa beginnt im Oktober bis etwa Ende Mai.

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