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Champignons

Champignons


Die Eiweisslieferanten mit essentiellen Aminosäuren


Champignons werden auch Egerlinge oder Angerlinge genannt. Champignons sind je nach Reifegrad weisslich bis dunkelbraun. Die Sporen eines Champignons sind purpurn bis dunkelbraun. Am Anfang wurde in Europa fast nur der braune Champignon kultiviert. Der weisse Champignon entstand als Mutation aus einem braunen Prinz am Anfang des letzten Jahrhunderts. In Mitteleuropa gibt es ca. 40 Arten von Champignons, von denen die meisten essbar sind. Die einzelnen Champignonarten unterscheiden sich durch die Farbe ihrer Hüte. Die Hüte haben einen Durchmesser zwischen 5 cm und 10 cm. Sie besitzen eine glatte oder eine schuppige Oberfläche. Der Stiel ist 3 cm bis 6 cm lang und 1 cm bis 2 cm dick.

Am bekanntesten ist der Wiesenchampignon, auch Feldegerling genannt. Sein Kennzeichen ist sein weisser bis bräunlicher Hut. Bei giftigen Arten wie dem Karbolegerling verfärben sich Druck- und Schnittstellen chromgelb. Champignons können von Pilzsammlern mit den tödlich giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden, die aber immer eine Scheide an der Stielbasis haben und deren Lamellen auch bei reifen Exemplaren hell bleiben. Der am häufigsten gegessene Champignon, der Zuchtchampignon wird allerdings in kontrollierten Kulturräumen auf fermentiertem Pferdemist gezüchtet. Sie werden in Hallen oder wie in Frankreich auch in Bier- und Weinbergkellern und Tunneln angebaut und sind das ganze Jahr über erhältlich.

Champignons enthalten Eiweiss mit essentiellen Aminosäuren, Vitamin K, D, E und B, Niacin, Kalium und Eisen sowie Zink. Weil Champignons lange im Magen liegen, müssen sie besonders gut gekaut werden. Wilde Champignons könnten gefährliche Schwermetalle enthalten wie zum Beispiel Cadmium, deshalb sollten nicht zu viele davon verzerrt werden.
Champignons sollten fest und ohne Flecken auf den Hüten gekauft werden. Ausserdem sollten sie nicht feucht sein. Bei kühler Lagerung sollten Champignons mindestens drei Tage lang halten. Bei der Lagerung empfiehlt es sich die Champignons aus der Plastikverpackung zu nehmen und sie entweder in einem Papiersack oder in einer Kartonschachtel zu deponieren.

Champignon sind nicht mehr so frisch, wenn der Hut nicht geschlossen, sondern leicht nach außen gebogen ist. Champignons sollten nur leicht gewaschen oder gar nur die Erde und sonstigen Verunreinigungen sollten vom Champignon geputzt werden. Die Pilze saugen sonst Wasser auf und werden beim Dünsten zäh. Champignons brauchen nicht geschält zu werden. Der Stil kann unten gekürzt werden.

Champignons können roh in Salaten gegessen werden, aber auch gekocht, gedünstet oder gegrillt werden.

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