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Die Kaki

Die Kaki


Diese Frucht wächst auch vermehrt im Tessin


Die Kaki wird auch Honigapfel genannt. Im griechischen wird der Gattungsname der Kaki mit Göttliches Feuer übersetzt. Die Namensgebung geht wahrscheinlich auf die kräftig rote bzw. orange Farbe des Kaki zurück. Der Name Kaki selber, ist japanisch und bedeutet Frucht. Ursprünglich kommt die Kaki, die einer Tomate ähnelt aus Asien, wo sie als die Chinesische Pflaume bezeichnet wird. Der Kakibaum hingegen erinnert an einen Apfelbaum und wird teilweise bis zu 10 Meter hoch. Er gehört zur Familie der Harthölzer und ist der Einzige, der essbare Früchte trägt. Interessanterweise werden die Kakis erst reif, wenn beim Kakibaum die Blätter bereits abgefallen sind. Kakis sind in Europa vor allem in Italien verbreitet. Angebaut werden sie an der Adriaküste und in Neapel. In der Schweiz werden sie im Tessin angebaut. Die Länder in denen Kakis produziert werden sind vor allem Japan, China, Korea, Israel und die USA. In Europa decken Italien und Spanien den Bedarf ab.

Markenzeichen der Kaki sind die vier Kelchblätter am Stilansatz. Die Kaki hat oftmals eine Kugelform und wiegt bis zu einem halben Kilo. Es wird davon ausgegangen, dass es mehrere hundert verschiedene Kakisorten gibt.

Kakis schmecken roh ähnlich wie eine Mischung aus Birnen, Aprikosen und Quitten. ndem man einfach das obere Ende der Frucht abschneidet oder sie halbiert und das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale gelöst wird. Fuyu-Kakis können wir Äpfel verzehrt werden Hauptsächlich wird zwischen den asiatischen und amerikanischen Kaki unterschieden. Zur weit verbreitenden asiatischen Sorte gehört zum Beispiel die HachiyaKaki, die in Grösse und Aussehen einer Tomate ähneln. Die Hachiya-Kaki ist erst bei Vollreife geniessbar. Während des Reifeprozesses wechselt die Farbe dieser Kaki von grün zu gelb, zu rot bis orange.

Harte Kakis sollten nicht verzehrt werden, da sie zu viel Gerbsäure enthalten. Kakis sind vollreif, wenn sie glasig und weich werden. Sobald die Kakis ausgereift sind sollten sie höchstens ein Tag im Kühlschrank gelagert werden. Noch nicht ausgereifte Früchte kann man bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage nachreifen lassen. Um den Reifevorgang zu beschleunigen, werden die Kakis zusammen mit einem reifen Apfel in einem Beutel aufbewahrt.

Kakis besitzen einen hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt. Magnesium, Kalzium, Phosphor, Kalk, Provitamin A und Beta-Carotin. Hinzu kommt Vitamin C.

Der Kaki werden viele Heilkräfte zugesprochen. Kakis sollen den Magen stärken. Der Fruchtstil der Kaki soll Husten lindern. Solange die Kakis nicht vollreif sind, sollen sie gegen Fieber helfen. Der Saft der unreifen Frucht soll den Blutdruck senken.

Importe von Kakis erreichen uns von Oktober bis Dezember aus Italien und Spanien,

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