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Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne


eine weitere Quelle von Vitamin E


Sonnenblumenkerne enthalten viel Vitamin E, das zur Vorbeugung von Herz-erkrankungen, einigen Krebsarten und Katarakten empfohlen wird. Sie sind reich an Linolsäure, eine essentielle Fettsäure, die für viele Körperfunktionen benötigt wird.

Einer WHO-Studie zufolge ist Vitamin-E-Unterversorgung der Hauptrisikofaktor für Herzinfarkte. Menschen mit niedrigem Vitamin-E-Spiegel erkranken dreimal häufiger an Angina. Reichliche Versorgung mit Linolsäure senkt den Cholesterinspiegel, insbesondere das "schlechte" LDL-Cholesterin, und verringert die Gefahr der Blutgerinnselbildung.

Menschen, die mit der Nahrung viel Beta-Carotin und die Vitamine C und E aufnehmen, erkranken seltener an Krebs und sind weniger anfällig für Alterskatarakte. Körperliche Anstrengungen (beispielsweise übermässiger Sport) erhöhen die Konzentration an freien Radikalen im Blut. Vitamin E bindet Radikale und verhindert somit langfristig Muskelschäden. Der Genuss von 28 g (etwa 2 EL) Sonnenblumenkernen täglich verdoppelt die Vitamin-E-Menge, die die meisten Menschen mit der Nahrung aufnehmen. Ideal für einen umfassenden Schutz sind 40 bis 60 mg Vitamin E täglich.

Wichtiger Hinweis: Der Verzehr von ranzigen Kernen oder Öl (entweder durch Überhitzen oder falsche Lagerung) erhöht die Bildung von freien Radikalen. Samen und Öl sollten luftdicht, kühl und dunkel aufbewahrt und rasch verbraucht werden. Geröstete Kerne behalten ihr Vitamin E. Sonnenblumenkerne verleihen vielen Gerichten, ob frischer Rohkost, Reisspeisen oder Gebäck, ein nussartiges Aroma. Rösten erhöht diesen Geschmack, für den Erhalt der Nährstoffe sollte die Garzeit auf 1 bis 2 Minuten beschränkt werden.


Hauptnährstoffe


pro 28 g (2 EL) Sonnenblumenkerne

163 Kilokalorien
13 g Gesamtfett
8 g Linolsäure
1 g gesättigtes Fett
11 mg Vitamin E
0.4 mg Vitamin B1
6 g Ballaststoffe
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