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Blütenpollen

Blütenpollen


Teil 2
Zusammensetzung


Jede Pflanze erzeugt ihre eigenen Pollen. Doch da die Bienen bei einer Vielzahl von Blumen sammeln, ist auch das Nahrungsergänzungsmittel eine Mischung. Wir führen deshalb eine durchschnittliche Zusammensetzung an.

Die Pollen bestehen zu 35% aus Proteinen. Sie enthalten die unentbehrlichen acht essentiellen Aminosäuren. Unter diesen ist eine besonders reichhaltig vertreten: das Methionin mit 3.5 g auf 100 g Blütenpollen. Methionin ist eine Aminosäure, die neben ihrer Aufbaurolle die Ausscheidung der Toxine begünstigt. Sie hilft der Leber Gifte neutralisieren und ausscheiden. Der hohe Methionin-Anteil macht die Pollen zu einem wirksamen Entgiftungsmittel, anzuwenden bei chronischen Krankheiten und einem verschlackten Körper. Ausser den acht essentiellen Aminosäuren enthalten die Blütenpollen auch alle anderen Aminosäuren. Diese kann der Organismus nötigenfalls selbst herstellen. Werden sie dem Körper jedoch zugeführt, entlastet es ihn. Die Blütenpollen enthalten auch etwa 35 % Kohlenhydrate, die sie mit all ihren Vitaminen und Spurenelementen zu einem energetischen Nahrungsergänzungsmittel machen. Fette sind in der Minderzahl (rund 5%).


Vitamine


Auch der Anteil an Vitaminen ist hoch. Mit Ausnahme der Vitamine F und B4 enthalten die Blütenpollen sämtliche Vitamine, Vitamin C sehr ausgiebig (bis 6 g auf 100 g Blütenpollen).

Vitamin C hilft dem Körper gegen Infektionen und Stress ankämpfen. Es ist am Abbau und der Neutralisierung der Gifte und Toxine beteiligt. Es verleiht ausserdem den Schleim-häuten und den Blutkapillaren Widerstandskraft. Es ist unentbehrlich für die Herstellung der Hormone der Nebennierenrinde (Kortison, Adrenalin usw.), die ihrerseits wiederum die organischen Abwehrkräfte steigern und entzündungshemmend wirken.

Ausser dem Vitamin B4 sind im Blütenpollen alle Vitamine der B-Gruppe vorhanden, einschliesslich des Vitamins B12, dessen Quellen selten sind. Vitamin B3 (Nicotinsäureamid) ist besonders gut vertreten; sein Anteil kann bis 2 g auf 100 g Blütenpollen betragen. Dieses Vitamin spielt eine Rolle bei der Zellatmung und der Hormonproduktion; überdies gibt es dem Nervensystem Kraft und Ausgeglichenheit.

Die Vitamine der B-Gruppe sind bei allen organischen und zellulären Vorgängen wirksam. So sind sie für den gesamten Stoffwechsel unentbehrlich. Bei einem Vitamin-B-Mangel ist die Energieproduktion vermindert, die Muskelspannung nimmt ab, das Nervensystem wird geschwächt und die Haut verliert an Elastizität und Widerstandskraft.

Die Blütenpollen enthält auch Vitamin D, dessen Hauptaufgabe die Assimilierung und Fixierung des Kalziums ist, d.h. die Bildung und Entwicklung des Skeletts.

Ferner enthält der Blütenpollen Vitamin E. Dieses Vitamin kräftigt die Muskeln und das Herz. Es begünstigt die Sauerstoffversorgung der Gewebe und schützt empfindliche Substanzen wie Vitamine und Hormone vor der Zerstörung durch Oxidation. Ein Vitamin-E-Mangel führt zu männlicher wie weiblicher Sterilität und zu Menstruationsproblemen; andererseits erhöht er das Risiko von Gerinnselbildung im Blut (Thrombosen, Infarkt usw.).

Das im Blütenpollen enthaltene Vitamin A ist in Form von Karotin oder Provitamin A vorhanden. Gemeinsam mit dem Vitamin C hilft es gegen Infektionen ankämpfen. Es ist ausserdem für die Haut und die Widerstandskraft der Schleimhäute wichtig. Mangel an Vitamin A führt zu Hautkrankheiten und verlangsamt Vernarbungsprozesse.

Vitamin A ist zudem notwendig für die Augen und den Sehvorgang, für das Wachstum der Gewebe und des Skeletts sowie für das Funktionieren der Hypophyse, der endokrinen Drüse, die alle anderen hormonalen Absonderungen kontrolliert und steuert.


Mineralstoffe und Spurenelemente


Obwohl der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen weniger umfangreich ist als an Vitaminen, so ist der Blütenpollen dennoch eine nicht unbedeutende Quelle an diesen Nährstoffen.

Die am reichhaltigsten vertretenen Mineralstoffe sind Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Silizium.

Kalium regt zahlreiche Enzyme an. Es ist verantwortlich für die Umwandlung von Glukose in Energie und für die Muskelkontraktionen. Es wirkt zudem ausgleichend auf den Wassergehalt im Organismus und auf den Zellaustausch.

Kalzium und Phosphor sind beide an der Bildung des Skeletts und am Funktionieren des Nervensystems beteiligt. Phosphor ist zudem ein wichtiger Bestandteil von Blut und Knochenmark.

Magnesium hat ebenfalls eine das Nervensystem stärkende Wirkung. Es regt die Abwehrkräfte des Körpers an, unterstützt die Muskelkontraktionen und ist für die Synthese der Aminosäuren wichtig. Mangel an Magnesium macht müde und reizbar und vermindert die Widerstandsfähigkeit des Nervensystems.

Silizium ist ein für das Wachstum und die Gewebebildung wichtiger Mineralstoff, insbesondere für die Knochen, die Haut, die Haare, die Nägel und die Schleimhäute. Bei einem Mangel können beispielsweise die Schleimhäute der Atemwege geschwächt werden, was zu einem vermehrten Auftreten von Infektionskrankheiten führen kann.

Blütenpollen enthalten zudem Eisen, Schwefel, Mangan und Kupfer:

Eisen ist nötig für den Sauerstofftransport, zur Bildung des Bluts und für die Abwehrkräfte des Organismus. Mangan regt eine grosse Anzahl von Enzymen an. Es schützt die Zellmembranen und wirkt regulierend auf die Übermittlung von Botschaften im Gehirn. Das gute Funktionieren der Leber ist vom Schwefel abhängig, der ebenfalls an der Regeneration der organischen Gewebe beteiligt ist. Kupfer ist wichtig für die organischen Abwehrkräfte und begünstigt die Verwertung des Vitamins C und des Eisens durch den Körper.
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