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Der Löwenzahn

Der Löwenzahn


...fördert die Verdauung und den Appetit.


Der Löwenzahn gilt mit seinen Bitterstoffen als Leberreiniger. Er stimuliert jedoch auch Galle, Bauchspeicheldrüse und Milz, vor allem aber die Niere und die Blase: Er ist enorm harntreibend! Löwenzahn fördert auch die Verdauung und die Darmtätigkeit. Er regt den Appetit an. Löwenzahn wird eingesetzt bei Gicht und rheumatischen Erkrankungen, bei Ekzemen und chronischen Hauterkrankungen. Der Milchsaft aus dem Blütenstängel des frischen Löwenzahns gilt als Warzenmittel.


Inhaltsstoffe


Wie alle dunkelgrünen Gemüse ist der Löwenzahn eine sehr gute Quelle für Carotin (Krebs-schutz). Ausserdem enthält er viel Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Vitamin C. Im weissen Milchsaft sitzen Inulin und Cholin. Beide haben eine cholesterin-senkende und gefässstärkende Wirkung.


Standorte


Auf (ungedüngten!) Wiesen, an Wegrändern, in Weiden und Obstgärten.


Pflückzeit


Ab Anfang März bis Mitte April sind die Blätter am zartesten. Nur junge Blätter und vor der Blüte ernten.


Verwendung


(zuerst gründlich abspülen)

  • als Bestandteil von Frühlingssalaten
  • zusammen mit Spinat als Gemüse
  • gehackt in Quark, Hüttenkäse, Frischkäse, Joghurt, Blanc Battu
  • den Löwenzahn gekochten Gerichten erst am Schluss beifügen, denn Löwenzahn wird bitter, und die Blätter verlieren ihre knackige Konsistenz
  • Löwenzahn-Risotto

Aus Italien kommt heute auch gebleichter Zucht-Löwenzahn (entwickelt weniger Bitterstoffe). Er kann als Gemüse zubereitet werden, mit Zitrone, evtl. Knoblauch. Zum Schluss mit etwas kaltgepresstem Öl übergiessen.
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