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Die Peperoni

Die Peperoni


...hat mehr Vitamin C als die Zitrone!


Die Heimat der Peperoni (Paprika) ist Mittel- und Südamerika. Dort werden sie schon seit langer Zeit angebaut. Die zu den Nachtschattengewächsen gehörende Paprika zählt zu den gesündesten Gemüsearten. Je nach Reifegrad sind die Peperoni-Früchte (unreif), gelb, gelbweiss, rot. Hauptanbauländer sind Italien, Ungarn, die Balkanländer, die Südstaaten der USA und Indien.


Inhaltsstoffe


Paprika ist reich an Vitamin C (140 mg pro 100 g). Beachtlich ist auch der Anteil an Beta-Carotin (0.2 bis 4.1 mg). Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Fruchtsäuren, Zucker, B-Vitamine, Vitamin E und Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Bioflavonoide sind in der Paprika ebenfalls vorhanden. Diese Pflanzenfarbstoffe verstärken die Wirkung von Vitamin C, wirken günstig auf die kleinsten Blutgefässe, auf Herz und Kreislauf und sind krampflösend.


Die Wirkungskräfte der Paprika sind geradezu fantastisch:

  • Sie erhöhen die Verdauungssekretion, die Bildung von Enzymen und bekämpfen die Schlaffheit der Gedärme.
  • Sie fördern die Durchblutung von Herz, Magen und Haut, dichten die Kapillaren ab, sind gegen Thrombosen hilfreich.
  • Sie sind harntreibend.
  • Sie steigern die Abwehr gegen Infektionen. Über die Nebennieren wirken sie wie ein natürliches Cortison; sie dämpfen Schmerz- und Stressreaktionen, helfen auch gegen Muskelkater und Arthritis.


Wichtig


Nie zu lange kochen (zu grosser Verlust der Vitamine). Etwas Öl zu den Peperonis geben, damit das Beta-Carotin aufgenommen werden kann. Der Paprika wird nachgesagt, dass die rohe Haut schwer verdaulich sei. Sie lässt sich problemlos entfernen, wenn man die ganze Frucht im Ofen auf Grillstufe Farbe annehmen lässt.
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