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Die Aubergine

Die Aubergine


Reich an Vitaminen und arm an Kalorien


Sie gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Die Eierfrucht - wie sie auch heisst - kommt ursprünglich aus Ostindien, Arabien, Ägypten und Afrika. Eierfrucht wird sie deshalb auch genannt, weil die ursprüngliche Pflanze eiähnliche Früchte von heller Farbe trug. Wichtigste Anbauländer sind heute Italien, Rumänien, Israel, Kenia, die Elfenbeinküste und die Kanarischen Inseln. In der Schweiz werden die Auberginen im Genferseegebiet und im Tessin mit gutem Erfolg angebaut.


Inhaltsstoffe


Carotin, die Vitamine B1, B2, B3, C und vor allem Calcium und Phosphor, Eisen, Kupfer, Magnesium sowie sehr viel Kalium (265 mg pro 100 g). Dazu Bitterstoffe und Spuren von jenen geheimnisvollen Nachtschattenstoffen, die noch längst nicht alle erforscht sind und die sowohl anregend auf sämtliche Verdauungsorgane wirken als auch entkrampfend und entspannend.

100 g haben nur 24 Kalorien!


Nach Meinung der indischen Naturmedizin sind Auberginen blutbildend, entwässernd und entzündungshemmend, vor allem im Darm. Sie fördern die Verdauung, verflüssigen zähen Schleim und beschleunigen die Stoffwechselvorgänge. Die Bitterstoffe und ätherischen Öle wirken bei Erschöpfung auch nervenstärkend.

Weil gerade die guten Vitamine fast alle in der Schale sitzen, sollten Auberginen nicht geschält werden.

Unreife Auberginen - selbst gekocht - sollte man nicht essen. Genau wie grüne Kartoffeln enthalten sie das giftige Solanin, einen Stoff, der Magenschmerzen, Durchfall und Erbrechen verursachen kann.
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