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Das Steinobst

Das Steinobst


Wissenswertes zu Pfirsichen, Nektarinen, Aprikosen, Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen


Sie enthalten viel Fruchtzucker und Fruchtsaft. Ihre basenspendenden Mineralstoffe unterstützen den Zellaufbau.


Vorsicht


Zuviel Steinobst führt zusammen mit Wasser zu Bauchschmerzen!


Der Pfirsich


Die Inhaltsstoffe weisen darauf hin, dass reife Pfirsiche körperliche und geistige Kraft vermitteln: Sie sind reich an den Vitaminen A, B und C, an Kalium, Calcium, Magnesium, Natrium, Eisen und Zink. Die gelbfleischigen Pfirsiche haben mehr Vitamin A als die weissfleischigen. Wie alle tiefgelben und orangefarbenen Früchte enthalten die Pfirsiche reichlich Beta-Carotin und auch die Bioflavone. Beide gelten heute als Krebs- und Herzschutzstoffe.

Aufgrund eines günstigen Kalium-Natrium-Verhältnisses regen Pfirsiche die Nieren an. Sie wirken harntreibend und holen Wasseransammlungen aus den Geweben und entlasten damit auch Lunge, Herz und Kreislauf. Die milden Fruchtsäuren des Pfirsichs machen ihn auch zum Appetitanreger.

Angefaulte Pfirsiche sollte man ganz wegwerfen, weil sie das Schimmelpilzgift "Patulin" enthalten können, das im Verdacht steht, Krebs zu verursachen.

Frischer Pfirsichsaft auf die Gesichtshaut aufgetragen; ist ein ausgleichendes Tonikum.


Die Nektarine


Sie ist eine enge Verwandte des Pfirsichs. Wenn sie vollreif geerntet und gegessen wird, ist ihr Gehalt an Provitamin A (Beta-Carotin) sechs- bis siebenmal höher als derjenige von Pfirsichen.


Die Aprikose


Wie der Pfirsich kommt die Aprikose ursprünglich aus China. Die Soldaten Alexanders des Grossen brachten sie nach Europa. Vor allem die Araber kultivierten sie zunächst in Spanien und Frankreich. Die Aprikose gilt als "weibliche" Frucht - weil sie innere Werte hat, die besonders Frauen gut tun. Herausragend sind die vielen Mineralstoffe und Spurenelemente sowie der hohe Eisengehalt (vor allem für Frauen sehr wichtig). Die Aprikose ist Weltmeister als Spender von Beta-Carotin. 150 g Früchte können schon den Tagesbedarf an diesem so wertvollen Vitamin decken. Beta-Carotin ist heilsam für die Haut und für die Sehkraft und hat auch Leber-, Infektions- und Krebsschutzfunktionen. Auch für alle Wachstumsstadien sind Aprikosen wertvoll. Der ebenfalls sehr hohe Kaliumanteil entwässert, entstaut die Beine, entlastet Herz und Kreislauf und hilft beim Abnehmen. Wer unter Husten, Bronchitis und trägem Stoffwechsel oder Menstruationsstörungen leidet, aber auch wer Pickel hat, sollte fleissig Aprikosen essen. Übrigens enthalten diese köstlichen Früchte etwas Kieselsäure (sehr wichtig für Knochen, Zähne, Nägel, Haare und das Gehirn).

Ungeschwefelte, getrocknete Aprikosen enthalten viel Calcium, Eisen, Fluor, Kalium, Magnesium, Phosphor, Vitamin A, B2, B6, Niacin und Vitamin C (empfohlen bei Eisenmangel).
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