Inhaltsstoffe
Etwas Carotin und Vitamin B, reichlich Vitamin C und Flavone, bis zu 12% Fruchtzucker, dazu Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Natrium.
Über 300 wertvolle Biostoffe, z.B.:
- Organische Säuren, welche die Leber entgiften helfen
- Gerbstoffe
- Ätherische Öle
- Pektin mit seiner Heil- und Schutzwirkung auf Darm und Gefässe
Die besten Sachen liegen direkt unter der Apfelschale. Deshalb lohnt es sich besonders, Bio-Obst zu kaufen. Ob Äpfel, die mit Reifechemikalien behandelt worden sind, noch genügend Vitamine haben, darf bezweifelt werden.
Apfel-Tipps
- Bei Rheuma, Gicht, Nieren- und Blasenleiden kann es helfen, eine Zeitlang vor jeder Mahlzeit ganz langsam einen Apfel zu essen.
- Äpfel bauen bei der Verdauung von schwerem Essen das Fett schneller ab.
- Das Apfel-Pektin quillt im Darm auf, neutralisiert Giftstoffe, stoppt sogar schwere Durchfälle, vernichtet unerwünschte Erreger, bindet Gallensäuren und fördert damit den Abbau von Cholesterin.
- Wer zu viel Magensäure hat, sollte in der Küche Apfelessig statt Weinessig benutzen.
- Der Apfel ist das Heilmittel für den Darm.
- Frisch gerieben und mit Zitronensaft angereichert, hat der Apfel eine verdauungsfördernde Wirkung.
- Gerieben und braun oxidiert, gewürzt mit wenig gemahlenem Anis und Fenchel baut der Apfel die Darmflora auf und hat stopfende Wirkung
- Gekocht ist das Apfelpektin optimal quellfähig und nährt die Darmflora
- Wird die Fruchtsäure schlecht vertragen, so gibt man beim Kochen etwas Tapioka (reine Stärke mit basischer Wirkung) dazu. Dies neutralisiert die Fruchtsäure.
Küchen-Tipps
Viele Äpfel werden heute rein nach der Kosmetik gezüchtet, das heisst auf Grösse, Duft und leuchtende Farbe. Der Vitamingehalt geht dabei weitgehend verloren. Der beliebte "Golden Delicious" zum Beispiel hat nur etwa 8 mg Ascorbinsäure (Vitamin C) pro 100 g, aber der Berlepsch, der Ontario, die Boskops und die Kanada-Reinette haben alle über 20 mg Ascorbinsäure je 100 g. Kleinere Äpfel sind weit besser als Lageräpfel. In Kühlhäusern nämlich werden die Stoffwechselaktivitäten der Früchte fast auf den Nullpunkt gebracht - auf Kosten vieler wertvoller Inhalts- und Aromastoffe. Über jeden Apfel, in dem ein Würmchen sitzt, sollte man sich freuen - da ist nämlich bestimmt kein Gift drin.