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Der Spargel

Der Spargel


Früher galt er als wichtige Heilpflanze und musste in allen Apotheken vorrätig sein


Früher galt der Spargel bei uns als wichtige Heilpflanze und musste in allen Apotheken vorrätig sein. Schon vor rund 5000 Jahren wurde er im alten China gegen Husten, Harnverhaltung und Geschwüre verordnet. Vor allem der weitverzweigte Wurzelstock enthält zahlreiche wertvolle Substanzen. Er wird in der Regel nach der Haupternte für Heilzwecke verwendet.


Inhaltsstoffe


Spargel hat extrem wenig Nährstoffe, nur 12 bis 20 Kalorien je 100 g, dafür viele Ballaststoffe. Spargel besteht zu 93 % aus Wasser, aber die restlichen 7 % haben es in sich: reichlich Vitamin A, B-Komplex und C, besonders viel Eisen, ferner Kalium, Phosphor, Kalzium und auch Jod. Am interessantesten ist das "Asparagin", eine Aminosäure. Diese ist äusserst wichtig im Harnstoffzyklus. Das Asparagin macht sich auf der Toilette mit typischem Geruch bemerkbar. Dieser Geruch trifft schon etwa eine halbe Stunde nach dem Spargelessen auf. Dieser Wirkstoff regt also die Nieren stark an.

Spargel fördert die Verdauung und wirkt entwässernd, harntreibend und ausschwemmend. Seine vielen Ballaststoffe helfen gegen Verstopfung.


Negativ


Chronisch Nierenkranke dürfen den Spargel nicht essen, weil er die Nieren reizt. Bei Nierenschwäche wird nur Wasser ausgeschieden (heller, farbloser Urin).

Der grüne Spargel enthält mehr Vitamine und mehr Asparagin.


Küchentipps


  • Die Schnittstelle frischer Spargeln ist hell. Beim Eindrücken mit dem Fingernagel soll Saft austreten.
  • Spargel hält sich im Kühlschrank, in einem feuchten Tuch eingewickelt, zwei bis drei Tage.
  • Das Spargelwasser entweder trinken oder für Suppe verwenden (nicht zu sehr würzen).
  • Wie wäre es mit einem Spargelsalat?

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