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Satt

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Der Körper signalisiert den Stopp der Nahrungsaufnahme


Mit dem Gefühl der Sättigung signalisiert der Körper bei der Nahrungsaufnahme, dass genügend Nahrung zugeführt wurde und die Mahlzeit beendet werden kann. Dieses Gefühl entsteht im Gehirn. Der Mechanismus der Sättigung ist ein sehr komplexer körperlicher Vorgang, an dem zahlreiche Faktoren beteiligt sind, von denen noch immer nicht alle erforscht sind. Grundsätzlich dienen Hunger und Sättigung dazu, die menschliche Nahrungsaufnahme zu regulieren und die ausreichende Versorgung des Organismus sicherzustellen.

Bei Adipositas und bei Essstörungen wie Bulimie und Binge Eating (Heisshungerattacken) funktioniert der Regulationsmechanismus aus Appetit, Hunger und Sättigung nicht oder nur unzureichend. Ob bei Adipositas die Sättigungsreize nicht mehr entstehen, ist noch unklar. Einige Forscher gehen davon aus, dass wiederholte Diäten den Stoffwechsel durcheinander bringen und damit auch das Regulationssystem für Hunger und Sättigung. Der Körper gibt keine Signale mehr, eine Mahlzeit zu beenden, da er davon ausgeht, er müsse Reserven für künftige Hungerperioden (Diät) anlegen. Bei hastigen Essern ist die Mahlzeit mitunter schon beendet, ehe erste Sättigungssignale vom Gehirn gesendet werden können.

Bei Heisshungeranfällen, die sowohl bei einem Teil der Übergewichtigen als auch bei Bulimie und Binge Eating regelmässig vorkommen, geht die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme völlig verloren. Dieser Heisshunger wird auch häufig nach Diäten beobachtet, so dass eine Gewichtsabnahme durch den so genannten Jojo-Effekt meistens mehr als ausgeglichen wird.

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