Vitamine sind für weibliche und männliche Wesen genau gleich lebenswichtig, aber insbesondere in Stresszeiten sind Vitamine für Frauen von Bedeutung.
Der weibliche Zyklus, die Lebensphase nach einer Geburt, die Doppelbelastung Familie und Beruf, die Wechseljahre, Hilfeleistungen für alte Eltern, vielerlei Verpflichtungen im Leben einer Frau können Stress auslösen oder ein Erschöpfungssyndrom, das sich durch rasche Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen oder depressive Verstimmung bemerkbar macht.
In stressanfälligen Phasen kann man einer Frau nur raten: Sei nicht ängstlich, aber nimm Dich ernst. Trag Sorge zu Dir. Und nimm therapeutisch das in Anspruch, was Deine Widerstandskraft stärkt und Dich aufbaut.
Ein Multivitaminprodukt, das auch Mineralstoffe und Folsäure enthält, kann hilfreiche Unterstützung bieten. Weil Stress und Überforderung im Körper Säure binden und so das Säure-Basen-Verhältnis aus dem Gleichgewicht bringen, gehören Basenbäder, die entschlacken und entsäuern, zu den empfehlenswerten Begleitmassnahmen.
Jede Stressreaktion hat ihre eigene Ausformung und jede Frau reagiert verschieden und braucht ihr eigenes Anti-Stress-Programm. Bei der Benennung von Frau und Stress ist deshalb mit Sicherheit der generelle Hinweis auf die Bedeutung der B-Vitamine von Nutzen.
B1
wirkt gegen Reizbarkeit und stressbedingte geistige Trägheit, bei Herz-Kreislauf-Problemen und heftigem Herzklopfen, ebenso bei Kurzatmigkeit, belastender Müdigkeit und Schlaflosigkeit.
B2
ist das Vitamin der Wahl bei depressiver Verstimmung, Lustlosigkeit und antriebsloser Müdigkeit.
B3
ist ein Vitamin, das die Abwehrkraft gegen Umweltgifte und Oxidationsprozesse aktiviert. Auch die Regulation des Blutzuckers ist hier ein Thema.
B6
ist ebenfalls ein wichtiges Nervenvitamin. Zu seinem Einsatzbereich gehören das Zentralnervensystem, Krämpfe, Muskelzuckungen, aber auch Angstzustände, hohe Reizbarkeit und andere nervliche Beeinträchtigungen, die in Richtung Depression gehen.
Selbstverständlich muss sich jede Frau in länger andauernden Stressphasen fragen, was an ihrer Situation veränderbar ist und ob und in welchem Masse sie sich entlasten kann. Aber auch für Veränderungen braucht man meist starke Nerven und einen langen Atem – deshalb macht es Sinn, sich auch hier therapeutische Unterstützung zu holen.