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Body-Mass-Index

Body-Mass-Index


Der BMI hat viele Tücken


Für die Erfassung von Übergewicht ist heute der Körpermassen-Index BMI gebräuchlich, der Quotient aus Körpergewicht und Quadrat der Körpergrösse, also:

Beispiel: Sie sind 1.69 m gross und wiegen 72 kg
BMI = 72 : (1.69 * 1.69) = 25.2
Der BMI soll einen Index für die Körperfettmasse geben. Für die Einteilung der Schwere von Über-/Untergewicht wurde festgelegt:

BMI < 20: Untergewicht
BMI 20 - 24: Normalgewicht
BMI 25 - 29: leichtes bis mässiges Uebergewicht
BMI 30 - 39: deutliches Uebergewicht
BMI ab 40: sehr starkes Uebergewicht

Herz-Kreislauferkrankungen werden oft mit Übergewicht in Verbindung gebracht. Das Risiko eines Herzinfarktes soll mit zunehmendem Gewicht steigen. Deshalb wurde der Body-Mass-Index als Indikator eingeführt. Trotzdem hat der Indikator seine Tücken. Zum Beispiel kann bei einem jungen Mann der sich Muskeln zugelegt hat, der Indikator Übergewicht anzeigen, obwohl er nicht übergewichtig ist. Entscheidend für ein erhöhtes Herzinfarktrisiko ist das Körperfett. Doch das Infarktrisiko lässt sich auch nicht allein durch die Menge an Fett im Körper bestimmen.


Bitte beachten Sie


Sowohl der BMI, wie auch die bereits diskutierte Faustregel zur Berechnung des Normalgewichts, werden oft zu Rate gezogen, entsprechen jedoch in keinster Weise heutigem Wissensstand!

Seien Sie deshalb kritisch im Umgang mit derart verallgemeinernden Formeln!

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