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Heilkraft unserer Nahrung

Heilkraft unserer Nahrung


Teil 4
Kiwis, Mangos, Orangen und Zitronen


Die intensive Erforschung unserer Nahrung brachte auch eine eingehendere Kenntnis über die oftmals erstaunlichen Heilkräfte von Früchten mit sich. Nicht selten findet dabei altbewährtes Heilwissen seine wissenschaftliche Bestätigung, in vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch auch um Neuentdeckungen.


Kiwi


Die pelzigen Vitaminbomben haben ihren Namen dem Wappen- und Nationalvogel ihrer Heimat Neuseeland zu verdanken. Unter der pelzigen braunen Schale verbergen sich eine Menge wertvoller Stoffe für die Gesundheit - allen voran Vitamin C. Kiwis gehören mit zu den Vitamin-C-reichsten Früchten überhaupt und besitzen eine entsprechend gute immunstimulierende Wirkung. Aber auch ihr Gehalt an Kalium, Eisen und Kalzium ist nicht zu verachten. Pluspunkte: Kiwis sind kalorienarm und leicht verdaulich. Kiwis enthalten ausserdem Gerbsäure und das eiweissspaltende Enzym Actinicin; deshalb ist bei einer Kombination aus Kiwis und Milch bzw. Milchprodukten damit zu rechnen, dass die Milch ausflockt bzw. der Quark oder Joghurt stark wässert. In der letzten Zeit sind leider immer öfter Allergien gegen die braunen Früchte bekannt geworden.


Mango


Ihr botanischer Name lässt es schon vermuten: Die Mango ist die Frucht der Inder, denn zum einen dient sie der Bevölkerung des indischen Subkontinents schon seit über 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel, zum anderen ist sie eng mit der indischen Mythologie verbunden. Man verordnet sie zur Linderung von Dickdarmentzündungen, zur Blutbildung, zur Anregung von Appetit und Verdauung, zur Stärkung sowie zur Klärung des Teints. Das orangefarbene Fruchtfleisch enthält von allen Obstsorten am meisten Vitamin A; aber auch mit ihrem Vitamin-C-Gehalt muss sich die Mango nicht verstecken.

Wie wirken Mangos?

  • Enthalten viel Vitamin A
  • Wirken stärkend und blutbildend
  • Klären und pflegen die Haut
  • Lindern Nieren- und Dickdarmentzündungen


Orange


Der Chinaapfel - wie die Orange früher auch genannt wurde - wird seit mehreren Jahr-tausenden im Reich der Mitte angebaut. Erst um 1400 gelangten die vitaminreichen Früchte nach Europa, wo sie in kürzester Zeit grosse Beliebtheit erlangten, als erfrischende Neuigkeit im Obstkorb wie zu heilsamen Zwecken. Schon früh erkannte man die vorbeugende und heilende Kraft von Orangen bei Erkältungen, Durchfall und infektiösen Erkrankungen sowie ihre verdauungsfördernde Wirkung. Orangen enthalten einen verhältnismässig hohen Anteil an Selen, das die Abwehrkräfte stärkt, und sind natürlich reich an Vitamin C. Neben der klassischen Heilwirkung bei Erkältungskrankheiten wirkt Vitamin C auch als krebshemmender Stoff, da es den Nitrosaminen entgegenwirkt, die stark krebsfördernd sind. Das Pektin, das vor allem in Orangenschalen und -häuten zu finden ist, wirkt senkend auf den Blutcholesterinspiegel.


Zitrone


Das Ansehen der Zitrone als umfassend gesundheitsfördernde Frucht hat sich über die Jahrhunderte erhalten. Bis heute gilt: Sauer macht nicht nur lustig, sondern auch gesund. Zitronen regen durch das enthaltene Vitamin C intensiv den Zellstoffwechsel an und halten so vor allem Herz und Kreislauf, aber auch alle anderen Organe des Körpers gesund. Im Ayurveda, der indischen Volksheilkunde, gilt Zitronensaft darüber hinaus als wertvolles Stärkungsmittel - frühmorgens ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Saft getrunken - das gibt Kraft für den Tag.

Wie wirken Zitronen?

  • Sind reich an Vitamin C
  • Stimulieren die Abwehrkräfte
  • Lindern Erkältungen und Halsschmerzen
  • Wirken appetitanregend, schweisstreibend und entwässernd
  • Klären unreine und fette Haut

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