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Heilkraft unserer Nahrung

Heilkraft unserer Nahrung


Teil 2
Bananen, Datteln und Feigen


Die intensive Erforschung unserer Nahrung brachte auch eine eingehendere Kenntnis über die oftmals erstaunlichen Heilkräfte von Früchten mit sich. Nicht selten findet dabei altbewährtes Heilwissen seine wissenschaftliche Bestätigung, in vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch auch um Neuentdeckungen.


Banane


Die krumme Frucht besitzt für Gesunde wie für Kranke einzigartige Qualitäten. Denn kaum eine andere Obstart ist so reich an Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor wie die Banane. Die Liste von Beschwerden, die durch Bananen gelindert oder beseitigt werden, ist lang: Durchfall, Bauchweh, und Magenkrämpfe, Dickdarmentzündungen, Appetitlosigkeit, körperliche und geistige Schwäche. Aber auch an gesunden Tagen gibt eine Banane als Zwischenmahlzeit wieder frische Kraft und sättigt, ohne zu belasten.

Durch ihren hohen Gehalt an Magnesium und Kalzium stärkt sie die Nerven und schützt den Körper vor den Folgen eines stressreichen Alltags.

Wie wirken Bananen?

  • Stärken strapazierte Nerven und bringen schnell verbrauchte Energien zurück
  • Schützen die Magenschleimhäute und können Magenerkrankungen (u.a. Gastritis) vorbeugen
  • Wirken Blähungen und anderen Verdauungsstörungen entgegen
  • Tragen zur Senkung des Cholesterinsspiegels bei


Dattel


Da überwiegend in Trockengebieten und Wüstenregionen beheimatet, werden Datteln von den Bewohnern dieser Gegend auch Wüstenbrot genannt. Nicht umsonst, denn die nahrhaften süssen Früchtchen haben es wahrhaft in sich: Bereits vier Datteln genügen, um den täglichen Eisenbedarf zu decken. Das gleiche gilt für das Vitamin B12, das sonst überwiegend in tierischen Nahrungsmitteln zu finden ist. Über dies enthalten Datteln auch viel Vitamin D, Kalium und Phosphor.
Die Dattel verfügt ausserdem über seltene B-Vitamine und ist sehr gut verdaulich. Sie hat blutdrucksenkende und beruhigende Wirkung, wirkt lindernd auf die Darmschleimhaut und reguliert deshalb trockenen Husten und Bronchialasthma. Dabei sind sie sehr nahrhaft; 100 Gramm Datteln haben etwa 300 Kalorien.


Feigen


Seit Jahrtausenden werden die süssen Früchte zur Behandlung von Verstopfung, Hämorrhoiden, Hautausschlägen und entzündeten Wunden sowie zur allgemeinen Stärkung verordnet. Eine Reihe von Überlieferungen deutet darauf hin, dass Feigen auch gegen Tumorerkrankungen eingesetzt wurden. Wissenschaftler haben vor kurzem einen krebs-hemmenden Stoff aus Feigen isoliert; weitere Untersuchungen werden die schon in der Antike vermutete krebsschützende Wirkung unter Umständen bestätigen. Gesichert ist jedoch die ebenfalls altbekannte Tatsache, dass der Saft der Feigen Bakterien und Würmer abtöten kann. Feigen sind reich an Fruchtzucker, an Provitamin A sowie an Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen. Sowohl frisch als auch getrocknet entfalten die süssen Früchte eine anregende Wirkung auf die Darmaktivität und sind eine entsprechend wirksame Hilfe bei Verstopfung. Dies führt die Wissenschaft auf erst kürzlich entdeckte Enzyme, die sogenannten Ficine, zurück. Sie ähneln in ihrer Wirkung dem in unserem Magen vorkommenden Enzym Pepsin sowie dem Papaya-Enzym Papain und unterstützen wie diese die Verdauung.

Wie wirken Feigen?

  • Sind mild abführend
  • Wirken antibakteriell
  • Schützen unter Umständen vor Krebs

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