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Heilkraft unserer Nahrung

Heilkraft unserer Nahrung


Teil 3
Grapefruits, Heidel- und Johannisbeeren


Die intensive Erforschung unserer Nahrung brachte auch eine eingehendere Kenntnis über die oftmals erstaunlichen Heilkräfte von Früchten mit sich. Nicht selten findet dabei altbewährtes Heilwissen seine wissenschaftliche Bestätigung, in vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch auch um Neuentdeckungen.


Grapefruits


Auch Paradiesäpfel genannt, haben sich Grapefruits aus Pampelmusen heraus entwickelt. Ihr herb-süsser Geschmack und ihr immenser Vitamin-C-Gehalt verhelfen diesen Zitrusfrüchten zu immer grösserer Beliebtheit. Vor allem Kalorienbewusste essen sie sehr gern, denn Grapefruits wirken aufgrund eines Enzyms stark anregend auf Stoffwechsel und Verdauung (besonders morgens auf nüchternen Magen genossen), liefern wertvolle Vitamine und sind kalorienarm. Die rosafarbenen Grapefruits sind milder und grösser als die gelben. Doch nicht nur die schlanke Linie, auch Herz und Kreislauf profitieren von dem regelmässigen Genuss der Paradiesäpfel: Sie enthalten Wirkstoffe, die den Cholesterinspiegel senken und Herz- und Gefässerkrankungen vorbeugen. Darüber hinaus können Grapefruits aufgrund ihres hohen Gehaltes an Vitamin C auch das Krebsrisiko verringern, denn dieses Vitamin ist ein starkes Antioxidans und schützt so den Körper vor dem Einfluss krebserzeugender Faktoren.

Wie wirken Grapefruits?

  • Senken den Cholesterinspiegel im Blut
  • Schützen Herz- und Blutgefässe
  • Scheinen das Krebsrisiko zu verringern
  • Sind regelrechte Vitamin-C-Bomben (eine Grapefruit deckt den Tagesbedarf an Vitamin C)
  • Regen Stoffwechsel und Verdauung an


Heidelbeere


Heidelbeeren sind aufgrund ihrer vielen wertvollen Vitamine und Mineralstoffe eine leckere Speise und gesunde Nahrung zur Vorbeugung und Linderung vieler Beschwerden zugleich. Haupteinsatz finden die frischen oder getrockneten Beeren wegen ihres hohen Gerbstoffgehalts als Durchfallmittel. Die moderne Wissenschaft hat viele der althergebrachten Verwendungsweisen der Heidelbeere inzwischen bestätigt. So auch den Rat, bei Blasenentzündungen reichlich Heidelbeeren zu essen: Diese enthalten, ebenso wie Preiselbeeren, Verbindungen, die die infektiösen Bakterien daran hindern, sich an den Zellwänden des Harntrakts und der Blase anzusiedeln und so einer Infektion entgegen wirken. Ausserdem helfen die in Heidelbeeren vorhandenen Wirkstoffe, die Blutgefässe vor den zerstörerischen Ablagerungen zu schützen, wie sie für die Arteriosklerose, die Arterienverkalkung, typisch sind. Heidelbeeren beugen also Herzinfarkten und Schlaganfällen vor.


Johannisbeere


Den Saft aus schwarzen Johannisbeeren setzten schon unsere Grossmütter wirksam bei akuten Durchfallerkrankungen, bei Heiserkeit, zum Senken von Fieber sowie zur Vorbeugung gegen Erkältungskrankheiten ein. Neue Untersuchungen bestätigen dieses alte Wissen. Denn man hat entdeckt, dass schwarze Johannisbeeren Substanzen enthalten, die Magen- und Darminfektionen entgegenwirken und das Wachstum von Bakterien, vor allem von Escherichia coli, hemmen.

Wie wirken Johannisbeeren?

  • Sind sehr Vitamin-C-haltig
  • Stärken die Abwehrkräfte
  • Lindern Durchfall
  • Wirken fiebersenkend
  • Sind antibakteriell und antiviral

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