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Stress und Serotonin

Stress und Serotonin


Was Sie gegen Belastungen Ihres Körpers unternehmen können


Stress belastet den menschlichen Organismus. In Stresssituationen bildet der Körper in hohem Masse Stresshormone, um sich erhöhten Leistungsanforderungen anzupassen. Unter Einwirkung der Stresshormone strömen vermehrt wichtige Nährstoffe aus der Zelle. Über die Nieren werden diese schnell ausgeschieden und gehen so dem Körper verloren. Chronische Stresssituationen führen deshalb auf Dauer zu einem Nährstoffmangel. Wir werden wesentlich stressempfindlicher. Ein Teufelskreis, der z.B. nur durch eine gute Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen unterbrochen werden kann.

Achten Sie auf die Einnahme von genügend...

  • Vitamin B6 (vermindert die Ansammlung von Wasser, besonders, wenn es in Verbindung mit Magnesium genommen wird).
  • Vitamin E
  • Zink, Chrom, Mangan (reguliert den Zuckerstoffwechsel)
  • Kalzium (vermindert die Ansammlung von Gewebsflüssigkeit und verbessert die Stimmung, baut Spannungen ab)
  • Magnesium (Supplemente können nervöse Spannungen abbauen)


Weitere Tipps:

  • viel trinken
  • Das Frühstück ist von wesentlicher Bedeutung. Essen Sie genügend Protein und Kohlenhydrate am Morgen.
  • Keine Mahlzeit auslassen (regelmässig etwas Kleines zwischendurch essen, damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt).
  • Achten Sie darauf, dass die Hauptmahlzeit nicht allzu üppig und fetthaltig ausfällt.
  • Meiden Sie Alkohol und Koffein.
  • Gönnen Sie sich Entspannung am Abend, wie z.B. Entspannungsbad, Lesen, Meditation, Spazieren an der frischen Luft etc.


Mit folgenden Lebensmitteln lässt sich die Stimmung heben:

Serotonin ist bekanntlich ein Glückshormon, welches auch in der Schokolade enthalten ist. Serotonin ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Hormonsystems. Hormone werden auch als Botenstoff oder als Neurotransmitter bezeichnet, weil sie bestimmte Informationen von Nervenzelle zu Nervenzelle übermitteln. Serotonin beeinflusst Appetit und Schlaf, steuert den Sexualtrieb, die Körpertemperatur und hat Auswirkungen auf die Gemütslage. Ausreichend Serotonin im Körper macht ruhig und ausgeglichen, extremer Serotoninmangel dagegen führt zu emotionaler Überempfindlichkeit oder sogar zu aggressivem Verhalten. Dauerhafte Mangelerscheinungen können zahlreiche psychische Erkrankungen befördern:

Depressionen, Angst-, Belastungs-, Schlaf- oder Essstörungen. Auch die schmerzvollen Migräne-Attacken sind auf einen Serotoninmangel zurückzuführen.

In einigen Lebensmitteln ist viel Serotonin enthalten, in anderen steckt die Aminosäure Tryptophan, die der Körper in den Glücksstoff Serotonin umwandelt. Dieser Vorgang darf nicht zu schnell ablaufen, denn je langsamer Serotonin aufgebaut wird, desto länger kann es wirken.


Lebensmittel mit viel Serotonin/Tryptophan:

Obst


Ananas, Avocado, Banane, Dattel, Feige, Papaya

Gemüse


Feldsalat, Karotte, Kopfsalat, Lauch, Petersilie, Randen, Spinat, Tomate, Zwiebel

Fleisch


Poulet, Kalbfleisch, Rindfleisch, Schweinefleisch,
Putenbrust

Fisch und Meeresfrüchte


Barsch, Catfisch, Forelle, Garnelen, Hering, Kabeljau, Karpfen, Lachs, Languste, Makrele, Miesmuscheln, Sardine, Schellfisch, Scholle, Seelachs, Seezunge, Thunfisch

Milchprodukte und Eier


Buttermilch, Eier, Frischkäse, Joghurt, Magerquark,
Milch

Getreide und Co.


Haferflocken, Naturreis, Roggenvollkornbrot, Weizen-vollkornbrot, Zwieback

Nüsse


Cashewkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Para-nüsse, Walnüsse

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