Die intensive Erforschung unserer Nahrung brachte auch eine eingehendere Kenntnis über die oftmals erstaunlichen Heilkräfte von Früchten mit sich. Nicht selten findet dabei altbewährtes Heilwissen seine wissenschaftliche Bestätigung, in vielen Fällen handelt es sich dabei jedoch auch um Neuentdeckungen.
Ananas
Einer der wichtigsten Inhaltstoffe der Ananas ist das Bromelain, ein eiweissspaltendes Enzym, das nicht nur einem trägen Darm wieder auf die Sprünge hilft, sondern auch eine sehr hilfreiche Unterstützung auf dem Weg zur schlanken Linie ist - es fördert nämlich die Verdauung von Eiweiss und bewirkt, dass eiweissreiche Nahrungsmittel weniger zu Buche schlagen. Darüber hinaus birgt die Ananas eine Menge Vitamin C, Vitamin A und B sowie Eisen und Kalzium in sich.
Wie wirkt Ananas?
- Stärken die körpereigenen Abwehrkräfte
- Fördern die Verdauung und führen ab
- Sind hilfreich bei Gewichtsproblemen
- Beruhigen den Magen, regen den Appetit an
- Wirken harntreibend und entschlackend
Apfel
Der König der Früchte gilt seit Jahrhunderten als vielseitiges Heilmittel. Das alte Wissen um die heilkräftigen Wirkungen der paradiesischen Frucht hat inzwischen auch wissenschaftliche Bestätigung gefunden: Äpfel haben einen weitreichenden Einfluss auf den Gesamtstoffwechsel und können bei vielen Erkrankungen, z.B. bei rheumatischen Beschwerden, vorbeugend und lindernd wirken. Äpfel regulieren auch den Stuhlgang und können so zugleich Verstopfung wie auch Durchfälle beseitigen. Darüber hinaus wirken sie entgiftend, vor allem auf die Verdauungsorgane, reinigen das Blut und zeigen erstaunliche Heilerfolge bei Herz- und Kreislauferkrankungen, bei Nierenleiden und einem zu hohen Cholesteringehalt im Blut - nicht zu vergessen ihr hoher Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Alles in allem zählen Äpfel zu den für unsere Gesundheit wertvollsten Obstsorten.
Wie wirken Äpfel?
- Regulieren den Stuhlgang
- Unterstützen die Aktivitäten des Stoffwechsels
- Senken den Cholesterinspiegel
- Wirken antiviral
- Beugen Herz- und Kreislauferkrankungen vor
- Stabilisieren den Blutzuckerspiegel (gut bei Diabetes)
Aprikose
Im Himalaya, vor allem in Tibet, schätzt man die Aprikose seit langem als Quelle der Gesundheit und für ein langes Leben. Die Volksheilkunde im fernen Asien wie auch hierzulande empfiehlt die Früchte des Rosengewächses darüber hinaus bei einem trägen Darm, Magen- und Gallenbeschwerden, Gicht und Rheumatismus sowie zur Blutbildung. Aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitamin A wirken Aprikosen auch belebend und stärkend bei körperlicher sowie geistiger Erschöpfung.
Aprikosen regen die Darmtätigkeit an, fördern die Blutbildung und entwässern. Sie enthalten hohe Mengen an Beta-Karotin, einer Vitamin-A-Form, die sich beim Einsatz gegen verschiedene Krebsformen, vor allem gegen den Lungenkrebs, den Kehlkopfkrebs und den Hautkrebs, bewährt hat.
Avocado
Der zu den Lorbeergewächsen zählende Avocadobaum ist ursprünglich in Mexiko beheimatet, wo seine birnenförmigen Früchte bis heute Butter des Urwalds genannt werden - zu Recht, denn Avocados enthalten bis zu 30 Prozent Fett, überwiegend mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Da sich diese - wie mehrfach wissenschaftlich bestätigt - positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken, sind Avocados gut zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen geeignet. Darüber hinaus enthalten die Früchte die Vitamine A, E und C sowie das Vitamin B6; letzteres macht sie zu einer wirkungsvollen Hilfe bei Stress, Nervosität und Schlafstörungen. Aber auch Kalzium, Eisen und Kalium sind reich vertreten. Ihre Inhaltsstoffe machen die Urwaldbutter auch zu einem wertvollen Hautpflegemittel, das Sie als Basis für Masken und Hautcremes nutzen können. Hierzu eignet sich auch das aus dem Fruchtfleisch gewonnene Avocadoöl.
Wie wirken Avocados?
- Regulieren den Cholesterinspiegel
- Fördern die Verdauung
- Wirken lindernd bei übersäuertem Magen
- Lindern Menstruationsbeschwerden
- Helfen bei Stress, Nervosität und Schlafstörungen